Der Autor des Buches mit dem Titel Was ist Sprache? ist Jürgen Trabant, ein Professor für Romanische Sprachwissenschaften.
Sein Buch beschäftigt sich mit den drei Dimensionen Wissen, Kultur und Literatur, welche den Konstrukt Sprache aufrecht erhalten und begründet haben. Am Anfang des Buches wird erläutert um welche Art von Wissen es sich bei der Kenntniss einer Sprache eigentlich handelt und wie sich das menschliche Gehirn entwickelt hat um die Sprache anwenden zu können. Es wird auch darüber spekuliert wie und warum der Mensch überhaupt seine Sprache entwickelt hat.
Ein weiterer Aspekt dieses Buches beschäftigt sich mit der Kultur der europäischen Sprachen. Dabei wird die Frage gestellt welche Zukunft dabei einzelne Sprachen wie beispielsweise die Deutsche Sprache erwartet. Der Autor diskutiert in seinem Buch auch darüber welche Sprache in Europa gesprochen und geschrieben werden soll und wie sich die europäische Sprachkultur in Zukunft entwickeln könnte.
Ein besonderes Kapitel wurde auch der Bedeutung und der Schönheit der menschlichen Sprache gewidmet. Themen wie Literatur und Poesie machen unsere Sprache zu etwas Besonderem. Der Autor beschreibt die Vielseitigkeit der Sprache und die unzähligen Möglichkeiten um die Sprache anzuwenden und spielerisch zu verwenden. Die Sprache in diesem Licht ist ein Instrument von Kreativität und Kunst, das leider in der letzten Zeit ziemlich plump verwendet worden ist.
Es handelt sich um eine Untergruppe der afroasiatischen Sprachgruppe. Die Unterteilung ist der nordwestliche Zweig der semitischen Sprache.
Wie in anderen semitischen Sprachen werden die Wörter aus Wurzelkonsonanten gebildet.
Das bekannteste Schriftstück ist die Tora, die heilige Schrift der Juden.
Laut jüdischer Überlieferung soll Hebräisch die Ursprungssprache der Menschen gewesen sein, bevor sie den Turm zu Babel bauten und danach unter Verständigungsschwierigkeiten litten.
Heute sprechen ca. 7 Millionen Menschen diese Sprache bzw. das Neuhebräisch oder auch bekannt als Ivrit als Muttersprache. Sie ist Amtssprache in Israel neben arabisch und wird vor allem von Juden gesprochen, doch das war nicht immer so.
Im Jahr 200 starb die Sprache als Muttersprache weitestgehend aus, sie wurde nur noch als Sakralsprache benutzt, ähnlich dem heutigen Latein. Vereinzelt wurde sie noch als Verständigung der doch sehr verstreuten Juden benutzt.
Ansonsten sprach man jiddisch oder sefardisch, während der türkischen Herrschaft wurde türkisch oder arabisch gesprochen. Hebräisch galt als Sprache der Bibel oder anderer heiliger Schriften.
Erst 1889 gründete Eliezer Ben Jehuda den „Rat der hebräischen Sprache“ um diese Sprache wieder auferstehen zu lassen.
Das Alphabet besteht aus 22 Buchstaben, von denen 5 Buchstaben ein Sonderzeichen besitzen, wenn sie am Ende eines Wortes stehen.
Die einzelnen Buchstaben entwickelten sich aus Bildsymbolen, erste Funde sind auf Pfeilspitzen aus dem12 Jahrhundert v. Chr. gefunden worden.
Es handelt sich um eine Konsonantensprache die von recht nach links geschrieben wird. Die Vokale zwischen den Konsonanten findet man als kleine Zeichen über oder unter den Buchstaben, aber auch nur wenn unklar ist was gemeint ist.
Es werden 2 Geschlechter unterschieden; männlich und weiblich, die weiblichen Wörter enden oft auf th oder a.
Betonung: meist wird die letzte Silbe betont, oder zumindest die vorletzte.
Die Zeiten sind; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Sogar im Deutschen gibt es einige Wörter die aus dem Hebräischen übernommen wurden; Moos / maàth, bedeutet kleine Münzen Betucht / batuah, steht für sicher und vertrauenswürdig Ganove / gannaw, heißt stehlen Geschlaucht / schlachu- zu Boden werfen, nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Eine Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung gibt es nicht.
Fazit für Sprachlerner oder die es werden wollen:
Allgemein, wenn man die Schreibweise mal außen vor lässt, ist hebräisch für anderssprachige einfacher als die deutsche Sprache erlernbar. Sie können einen CD-Rom Sprackurs für Hebräisch machen und so erste Kenntnisse einfach und bequem von zu Hause aus sammeln.
Die Buchbände der Reihe Übelsetzungen – Sprachpannen aus aller Welt sind eine sehr humorvolle Lektüre für alle Urlauber und auch für alle Daheimgebliebenen, die hier sehen können was ihnen erspart geblieben ist.
Man weiss ja: Deutsche Sprache, schwere Sprache, aber dass Deutsch für unsere Mitmenschen aus aller Welt so schwer ist, dass solche Übersetzungspannen zu Stande kommen, das haben Sie sich wahrscheinlich auch nicht gedacht.
In diesen insgesamt 4 Büchern werden die witzigsten Übersetzungspannen auf Verkehrsschildern, Warnschildern, Hinweisschildern und aus Speisekarten dokumentiert. Eifrige Leser und Urlauber haben es zu ihrem Hobby gemacht solche Sprachpannen zu sammeln und zu dokumentieren und so wurde dazu beigetragen, dass diese 4 Bücher entstanden sind.
Der Autor dieser Bücherreihe ist Titus Arnu, der sich die Suche nach Sprachpannen selbst zu seinem Hobby gemacht hat. Er hat verschiedenste Beispiele dokumentiert und schafft es damit immer wieder die Leser zum Lachen zu bringen.
Um einige Beispiele zu nennen: ensalada con aguacate (richtig: Salat mit Avocado), übersetzt: Salat mit Rechtsanwalt. Ein weiteres Beispiels ist chorizo del infierno (richtig: scharfe Paprikawürstchen), übersetzt: Würste der Hölle. Noch eines fällt mir gerade ein: penne all’arrabbiata aus dem Italienischen (richtig: Nudeln auf arrabbiata Art oder mit scharfer Tomatensoße und Speck), übersetzt: Tollwütige Pasta.
Wie Sie sehen kann man mit den Übelsetzungen, Sprachpannen aus aller Welt richtig viel lachen!
Akan gehört zu der Kwa-Spachfamilie und ist eine afrikanische Sprache. Hauptsächlich wird sie im Süden von Ghana und im Südosten der Elfenbeinküste von etwa 12 Millionen Menschen gesprochen. Es ist weniger eine eigene Sprache, eigentlich ist sie der Überbegriff für eine Gruppe von Völkern die eine Sprache mit vielen Dialekten sprechen, untereinander verstehen sich die verschiedenen Dialekte gut.
Zur ersten Gruppe der Ost- Akansprache gehören: Fante, Aschanti-Twi, Akuapem-Twi, Agona, Chakosi, Asen, Denkyira, Kwahn, Akyem-Bosome, Brong-Ahafo und Wassaw.
Die zweite Gruppe wird als West- Akansprache: Nzema, Baule, Ahanta und Anyin.
Zur ersten Gruppe existiert eine Schriftform sie besteht aus etwa 20.000 Buchstaben und wird in lateinischen Buchstaben geschrieben, ist allerdings nur wenig verbreitet. Zur zweiten Gruppe wurde keine offizielle Schriftsprache entwickelt.
Bei der Akan sprechenden Bevölkerung ist es Brauch die Kinder nach dem Wochentag zu benennen an dem sie geboren wurden. Ein bekannter Akan- Vorname ist Kwame Nkrumah, der erst Staatspräsident von Ghana, er wurde an einem Freitag geboren (Kwame)
Ansonsten weiß man nicht sonderlich viel über diese Dialekt-Sprache.
Für Liebhaber von Schriften und Kalligraphen aller Art ist dieses Buch sicherlich eine Lektüre von großem Interesse. Es ist beeindruckend wenn man teilweise sehr antike Schriftzeichen und Symbolschriften wie beispielsweise die ägyptischen Hieroglyphen bewundern kann.
In diesem Buch sind fast alle Schriftsysteme der Welt vorhanden. Das Buch ist bereits 1889 zum ersten Mal entstanden und wurde seither immer wieder aktualisiert und ist in verschiedenen, neuen Auflagen erschienen. Die verschiedenen Schriftzeichen und Alphabete sind in Kontinente unterteilt und so werden etwa phönikische (Asien) und punische (Afrika) Schriften getrennt, obwohl diese teilweise große Gemeinsamkeiten aufweisen.
Der Autor Carl Faulmann stellt zu den Schriftzeichen auch Information über deren Herkunft, Verbreitungsort und -zeit sowie über ähnliche und verwandte Schriftsysteme zur Verfügung. In diesem Buch können Sie Interessantes über antike Schriftsysteme wie biespielseise über die Runen der Goten sowie die alten Schriftsysteme der Inder, Tartaren, Tibeter, Chinesen und vielen anderen Völkern.
Neben abendländischen Schriften werden auch exotische Schriftsysteme wie die der IndianerNordamerikas, der Mormonen, Amarer, Kopten, Kanaaniter und anderer Völker. Es werden auch Keilschriften und andere, verschiedenste Kaligrafen von bereits vergessenen Urvölkern und untergegangenen Kulturen in diesem Buch erwähnt und beschrieben.