Akan gehört zu der Kwa-Spachfamilie und ist eine afrikanische Sprache. Hauptsächlich wird sie im Süden von Ghana und im Südosten der Elfenbeinküste von etwa 12 Millionen Menschen gesprochen. Es ist weniger eine eigene Sprache, eigentlich ist sie der Überbegriff für eine Gruppe von Völkern die eine Sprache mit vielen Dialekten sprechen, untereinander verstehen sich die verschiedenen Dialekte gut.
Zur ersten Gruppe der Ost- Akansprache gehören: Fante, Aschanti-Twi, Akuapem-Twi, Agona, Chakosi, Asen, Denkyira, Kwahn, Akyem-Bosome, Brong-Ahafo und Wassaw.
Die zweite Gruppe wird als West- Akansprache: Nzema, Baule, Ahanta und Anyin.
Zur ersten Gruppe existiert eine Schriftform sie besteht aus etwa 20.000 Buchstaben und wird in lateinischen Buchstaben geschrieben, ist allerdings nur wenig verbreitet. Zur zweiten Gruppe wurde keine offizielle Schriftsprache entwickelt.
Bei der Akan sprechenden Bevölkerung ist es Brauch die Kinder nach dem Wochentag zu benennen an dem sie geboren wurden. Ein bekannter Akan- Vorname ist Kwame Nkrumah, der erst Staatspräsident von Ghana, ...
Für Liebhaber von Schriften und Kalligraphen aller Art ist dieses Buch sicherlich eine Lektüre von großem Interesse. Es ist beeindruckend wenn man teilweise sehr antike Schriftzeichen und Symbolschriften wie beispielsweise die ägyptischen Hieroglyphen bewundern kann.
In diesem Buch sind fast alle Schriftsysteme der Welt vorhanden. Das Buch ist bereits 1889 zum ersten Mal entstanden und wurde seither immer wieder aktualisiert und ist in verschiedenen, neuen Auflagen erschienen. Die verschiedenen Schriftzeichen und Alphabete sind in Kontinente unterteilt und so werden etwa phönikische (Asien) und punische (Afrika) Schriften getrennt, obwohl diese teilweise große Gemeinsamkeiten aufweisen.
Der Autor Carl Faulmann stellt zu den Schriftzeichen auch Information über deren Herkunft, Verbreitungsort und -zeit sowie über ähnliche und verwandte Schriftsysteme zur Verfügung. In diesem Buch können Sie Interessantes über antike Schriftsysteme wie biespielseise über die Runen der Goten sowie die alten ...
Quechua wird auch Ketschua oder in Ecuador auch Kichwa oder Quichua genannt. Es handelt isch um verschiedene indigene Sprachvarietäten, die sehr eng miteinander verwandt sind und im Raum der Anden in Südamerika gesprochen wird.
Die Menschen, die Quechua sprechen, bezeichnen ihre eigene Sprache als Runasimi, was so viel wie Menschwort heisst. Quechua wurde aufgrun der vielen Gemeinsamkeiten ihres Wortschatzes mit Aymara zu einem Quechuaymara zusammengefasst.
Quechua spricht man im Süden Kolumbiens, in großen Teilen Ecuadors und in Peru sowie in Bolivien, Chile und Argentinien. Die meisten Menschen, die Quechua sprechen, findet man in Peru, gefolgt von Bolivien und Ecuador während es sich in den anderen Ländern eher um eine Quechua sprechende Minderheit handelt. Heute sprechen ca. 7. Millionen Menschen Quechua und machen diese dadurch zur meist gesprochenen indigenen Sprache Südamerikas.
Sie wird im Iran, Farsi und in Afghanistan, Dari genannt. Wobei Farsi die eigentliche persische Sprache bedeutet und Dari die Schriftsprache, die besonders in Afghanistan so genannt wird.
Persisch gehört zu den Indogermanischen Sprachen und ist die am weitesten verbreitete iranische Sprache.
Erst seit dem 10. Jahrhundert werden arabische Buchstaben verwendet. Davor und auch teilweise heute noch hat sie als Keilschrift ihren Ursprung. Wichtig zu wissen ist, dass sie von rechts nach links geschrieben und natürlich auch gelesenen wird. Es gibt im Alphabet 4 Buchstaben mehr als im Deutschen.
Diese Sprache zu erlernen ist für Anderssprachige eine echte Herausforderung. Nicht nur daß ganz andere Buchstaben verwendet werden, auch die einzelnen Buchstaben verändern ihre Form, abhängig ob sie am Anfang, mittig oder am Ende eines Wortes verwendet werden. Man unterscheidet in Neupersisch, Mittelpersisch und Altpersisch bis ca. 486 v. ...
Serbokroatisch wird auch Kroatoserbisch oder einfach Serbisch oder Kroatisch genannt, was leider ein bisschen verwirrend ist. Die Serbokroatische Sprache war gemeinsam mit Mazedonisch und Slowenisch die Amtssprache von Ex-Jugoslawien. Nach dem Zerfall Jugoslawiens haben sich auch die Sprachen Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Montenegrinisch getrennt. Die Bezeichnung Serbokroatisch wird weder in Serbien noch in Kroatien verwendet und dieser Begriff wurde großteils aus offiziellen Dokumenten gelöscht. Heute spricht man entweder von Serbisch oder Kroatisch, man kann diese Sprache aber auch Mittelsüdslawisch oder BKS (Abkürzung für Bosnisch, Kroatisch, Serbisch).
Es wird noch oft darüber diskutiert ob es sich nun lediglich um verschiedene Untertypen einer Sprachfamilie oder tatsächlich um eigenständige Sprachen handelt. Das Alphabet auf Kroatisch und Bosnisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben, währen die Serbische Sprache vorwiegend im kyrillischen Alphabet geschrieben wird.
Da über lange Zeit die serbisch sprachige Region zum Osmanischen Reich und ...