Sie wird im Iran, Farsi und in Afghanistan, Dari genannt. Wobei Farsi die eigentliche persische Sprache bedeutet und Dari die Schriftsprache, die besonders in Afghanistan so genannt wird.
Persisch gehört zu den Indogermanischen Sprachen und ist die am weitesten verbreitete iranische Sprache.
Erst seit dem 10. Jahrhundert werden arabische Buchstaben verwendet. Davor und auch teilweise heute noch hat sie als Keilschrift ihren Ursprung. Wichtig zu wissen ist, dass sie von rechts nach links geschrieben und natürlich auch gelesenen wird. Es gibt im Alphabet 4 Buchstaben mehr als im Deutschen.
Diese Sprache zu erlernen ist für Anderssprachige eine echte Herausforderung. Nicht nur daß ganz andere Buchstaben verwendet werden, auch die einzelnen Buchstaben verändern ihre Form, abhängig ob sie am Anfang, mittig oder am Ende eines Wortes verwendet werden. Man unterscheidet in Neupersisch, Mittelpersisch und Altpersisch bis ca. 486 v. ...
Serbokroatisch wird auch Kroatoserbisch oder einfach Serbisch oder Kroatisch genannt, was leider ein bisschen verwirrend ist. Die Serbokroatische Sprache war gemeinsam mit Mazedonisch und Slowenisch die Amtssprache von Ex-Jugoslawien. Nach dem Zerfall Jugoslawiens haben sich auch die Sprachen Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Montenegrinisch getrennt. Die Bezeichnung Serbokroatisch wird weder in Serbien noch in Kroatien verwendet und dieser Begriff wurde großteils aus offiziellen Dokumenten gelöscht. Heute spricht man entweder von Serbisch oder Kroatisch, man kann diese Sprache aber auch Mittelsüdslawisch oder BKS (Abkürzung für Bosnisch, Kroatisch, Serbisch).
Es wird noch oft darüber diskutiert ob es sich nun lediglich um verschiedene Untertypen einer Sprachfamilie oder tatsächlich um eigenständige Sprachen handelt. Das Alphabet auf Kroatisch und Bosnisch wird mit lateinischen Buchstaben geschrieben, währen die Serbische Sprache vorwiegend im kyrillischen Alphabet geschrieben wird.
Da über lange Zeit die serbisch sprachige Region zum Osmanischen Reich und ...
Koreanisch wird vor Allem in Nord- und Südkorea von ungefähr 78 Millionen Menschen gesprochen. In Südkorea nennt man die Sprache hangukmal oder hangugeo während man diese in Nordkorea als chosŏnmal oder chosŏnŏ bezeichnet.
Koreanisch hat viele Gemeinsamkeiten mit Japanisch und einigen altaischen Sprachen. Im heutigen Koreanisch stellt man unterschiedliche Entwicklung in Nord- und Südkorea aufgrund einer unterschiedlichen politischen Orientierung fest. In Südkorea werden beisielsweise einige Lehenwörter aus dem Englischen wie njus (News) übernommen, während dies in Norkorea nicht der Fall ist.
Heute wird Koreanisch außer in Korea auch immer noch in Teilen Chinas gesprochen und ist in der Provinz Yanbian in China sogar als Amtssprache anerkannt worden. Koreanisch ist eiine so genannte agglutinierende Sprache, was heisst das beispielsweise Kasus und Zeit mit speziellen Affixen, die man an die Verben anhängt, ausgedrückt werden.
Suaheli wird auch als Swahili oder Kisuaheli bezeichnet und ist eine so genannte Bantusprache, die eine Untergruppe der Niger-Kongo-Sprachen sind.
Swahili ist die meist verbreitete Bantusprache (Verkehrssprache) im Osten Afrikas und wird von etwa 80 Millionen Menschen gesprochen. Suaheli ist die Muttersprache der Swahili, welche sich vor Allem auf einem Küstenstreifen, der von Süd-Somalia bis Mosambik reicht, angesiedelt haben. Von den ca. 80 Millionen Menschen, die Swahili sprechen, sind nur etwa 10 Millionen Muttersprachler.
Suaheli ist Amtssprache in Tansania und zweite Amtssprache in Kenia. In Uganda ist Suaheli ebenfalls seit 2005 Amtssprache und in der Republik Kongo zählt Swahili zu den 4 gesprochenen Nationalsprachen. Weiters wird Suaheli auf den Komoren, in Mosambik, Ruanda, Burundi, Somalia und Malawi gesprochen.
Das Wort Suaheli hat sich aus der Arabischen Sprache entstanden, genauer aus dem Wort sāhil, was so viel ...
Sie gehört zu der Gruppe der Ostslawischen Sprachen, der slawische Zweig der Indoeuropäischen Sprachen. Die ukrainische Sprache wird in drei Gruppen unterteilt: Nord-, Südwest-, und Ostslawisch, bestimmend ist hierbei die geographische Position. Trotz einiger Unterschiede können sich diese drei Gruppen untereinander verständigen ohne eine Dolmetscher zu benötigen. Erst im 14. Jahrhundert wurde sie zu einer eigenständigen Sprache, zur Schriftsprache sogar erst im 18. Jahrhundert.
Mit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 wurde ukrainisch zur Amtssprache des neuen Staates.
Der südöstliche Dialekt ist die Grundform der ukrainischen Schriftsprache.
Fälschlicherweise wird sie manchmal als Dialektform der Russischen Sprache bezeichnet, was oft zu Verwechslungen führt. Wie zum Beispiel tschas, das bedeutet im ukrainischen "Zeit" und im russischen "Stunde". Wer allerdings ukrainisch kann, wird beim Erlernen einer anderen slawischen Sprache, wie zum Beispiel Russisch oder Weißrussisch, Parallelen ...