Lettisch lernen

7. März 2010

Mitten im Baltikum zwischen Estland und Litauen an der Ostsee liegt das kleine Ländchen Lettland.

Boot in LettlandLettland ist kleiner als unser Freistaat Bayern, der höchste Berg ist der Gaizinkalns mit 311 m und insgesamt leben in Lettland rund 2,3 Millionen Menschen.
Seit 2004 ist Lettland auch ein Mitgliedsstaat der EU.

Die Amtssprache in diesem wunderschönen kleinen Land ist Lettisch.
Allerdings erst seit 1918. In dem Jahr wurde der erste lettische Staat gebildet.
Im Laufe der Jahre der Zugehörigkeit zur Sowjetunion und der gewollten Zuwanderung von Russen in das lettische Staatsgebiet wurde die Sprache immer stärker dem Russischen angepasst.
So gab es 1990 nur noch rund 50% lettischsprechende Menschen im Land.
Durch drastische Maßnahmen wie z.B. die Pflicht in den Schulen wieder Lettisch zu lernen wurde nach 1990 der Entwicklung entgegen gewirkt.
Mittlerweile können wieder über 80% der Bevölkerung Lettisch sprechen und schreiben und man rechnet damit, dass zukünftig die lettische Sprache wieder den Status anderer europäischen Nationalsprachen bekommt. In der EU jedenfalls ist Lettisch auch eine der Amtssprachen geworden.

Das lettische Alphabet besteht im Grunde aus den bekannten lateinischen Buchstaben plus Sonderzeichen.

Die Konsonanten sind:
b, c, č, d, f, g, ģ, h, j, k, ķ, l, ļ, m, n, p, r, s, š, t, v, z, ž
Die Buchstaben h und f kommen allerdings lediglich in Fremd- und Lehnwörtern vor.

Die Vokale sind:
a, ā, e, ē, i, ī, o, u, ū
Die Vokale mit dem Sonderzeichen werden jeweils lang ausgesprochen, die normalen dagegen sehr kurz und am Ende eines Wortes kaum hörbar.

Riga in LettlandEs gibt keine Artikel in der lettischen Sprache.
Man hängt lediglich am Ende eines männlichen Begriffes ein s, is oder us an.
Weibliche Wörter werden gebildet durch das Anhängen von a oder e.
Aber was wäre eine Regel ohne Ausnahmen.
So gibt es einige weibliche Wörter die auf s enden – etwa govs – Kuh oder pils – Burg.

Überhaupt ist das Lettische eine Sprache der Ausnahmen in der Grammatik.
Es gibt vier Deklinationsklassen im maskulinen Bereich und drei im femininen.
Zu den bekannten vier Fällen im Deutschen kommen noch weitere drei weitere, nämlich der Vokativ, der Lokativ und der Instrumental.

Die Sprachbetonung liegt im Lettischen immer auf der ersten Silbe – für uns ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

Auch wenn das Lettische eng verwandt mit dem Litauischen ist, so haben sich beide Sprachen doch ziemlich voneinander entfernt und eine Verständigung untereinander ist nicht immer ganz problemlos.

Vielleicht haben Sie ja Interesse an den baltischen Sprachen.
Es gibt sehr gute Sprachkurse für Lettisch.
Wenn Sie lieber zu Hause lernen gibt es die hervorragende audiovisuelle Methode: Sprachkurse für Lettisch auf CD Rom.

Unterkünfte:
- Hotels in Lettland
- Ferienhäuser in Lettland


íslenska – Isländisch lernen

20. Februar 2010

Am südlichen Rand des Polarkreises im Nordatlantik liegt der zweitgrößte Inselstaat EuropasIsland, auch germanischer Eisschrank genannt.

Lange Zeit wurde Island von Dänemark beherrscht.
See in IslandDie immer größer werdende Unabhängigkeit und Lossagung von Dänemark hat sich bis in die Sprache ausgewirkt.
Die bis dahin sehr große Danisierung der Sprache wurde wieder zurückgenommen.
Alte Schriftquellen wurden zu Rate gezogen und die Sprache immer weiter rein isländisch gestaltet.

Grundsätzlich gehört Isländisch zur indogermanischen Sprachfamilie.
Eine starke Verwandtschaft besteht mit dem Altnorwegischen.
Allerdings hat sich die Sprache in Island im Gegensatz zur Sprache in Norwegen und bis auf die Zeit der starken Abhängigkeit von Dänemark im Laufe der Zeit wenig verändert hat.
Es ist eine recht ursprüngliche Sprache geblieben bzw. wieder geworden.

Die starke Wiederbesinnung auf die Ursprünge haben unter anderem zur Folge, das es im Isländischen so gut wie keine Fremdwörter gibt.
Und immer noch achtet man darauf so wenig Fremdwörter wie nur irgend möglich in die Sprache aufzunehmen.
Ein paar Beispiele dafür:
Aids heißt hier alnæmi = Allempfindlichkeit, Barometer heißt loftvog = Luftwaage, Büroskriftstofa = Schreibstube, Internetalnetið = All-Netz, Passvegabréf = Wegbrief, Computertölva = Zählwerk, Telefonsíma = Draht, Polizeilögregla = Gesetzesregler.

Der Wortschaft im Isländischen ist enorm groß.
So gibt es – anders als bei uns in Deutschland – z.B. für das Wort gefleckt unterschiedliche Übersetzungen, je nach dem für was es benutzt wird.
So gibt es für die gefleckte Kuh das Wort skjöldóttur, für das gefleckte Schaf flekkóttur und für das gefleckte Pferd skjóttur.
Auch ist ein Lamm kein Lamm. Es gibt das männliche Lamm – gimbill und das weibliche Lamm – gimbur.

Das Alphabet unterscheidet sich sehr von dem uns bekannten.
Es gibt 32 Buchstaben.
Die Vokale, zu denen auch das Y gehört, gibt es allesamt in zwei Formen, nämlich zusätzlich mit Akzent.
C, W, Q und Z kommen im Isländischen überhaupt nicht vor.
Zusätzliche Buchstaben sind Ð / ð – ausgesprochen wird es wie in England ein sehr weiches th, Æ / æ – ausgesprochen wie ei und das Ö / ö – ausgesprochen wie Ö. Im Alphabet stehen diese Buchstaben am Ende – nach dem Y.
Das isländische Alphabet sieht also so aus:
a, á, b, d, ð, e, é, f, g, h, i, í, j, k, l, m, n, o, ó, p, r, s, t, u, ú, v, x, y, ý, þ, æ, ö
Sonnenuntergang in IslandDie zusätzliche Aufnahme der alten Runenzeichen ins Alphabet ist mit ein Grund dafür, dass die Isländer die alten Schriften der Vorfahren noch lesen können.
Die Aussprache hat sich allerdings schon geändert, so könnten sie sich mit ihren Ahnen wohl nur schwerlich unterhalten.

Isländisch ist die Amtssprache in Island und wird von rund 300.000 Menschen gesprochen.

Es ist eine für unsere Ohren sehr ungewöhnliche Sprache und durch die vielen Eigenheiten auch nicht gerade leicht zu erlernen. Trotzdem ist es sicherlich interessant.
Und wenn Sie sich entschließen Isländisch zu lernen – es gibt hervorragende Sprachkurse in unterschiedlichsten Formen.
Für jeden, der gerne entspannt zu Hause lernen möchte gibt es Isländische Sprachkurse auf CD Rom.

Versuchen Sie es einfach einmal, es macht bestimmt viel Spaß.

Unterkünfte:
Ferienhäuser in Island
Hotels in Island


Italienischkurs der “alten Art”

5. Februar 2010

Gerade bin ich dabei, mein Italienisch etwas aufzufrischen…

Nach einiger Suche nach geeignetem Material, daß ich mir auf der Arbeit nebenbei anhören könnte stieß ich auf einen Italienisch-Onlinekurs, der mich irgendwie ansprach.
Ob es das wirklich schrecklich uralte Layout war, daß mich in diesem Moment so interessiert hat… man weiß es nicht ;-)

Die Webseite selbst ist wirklich aus der Zeit als die Webseiten noch nicht kommerziell, sondern logisch und einfach aufgebaut und auf ganz normale, natürlich Art sind die einzelnen Infoseiten und Lektionen miteinander verlinkt.

Im Kurs enthalten sind Online-Übungen und Tests zur Grammatik sowie in vielen Lektionen auch Audio-Dateien, so daß man sich die Dialoge anhören kann. Ein paar der alten Links funktionieren leider nicht mehr, aber man nimmt halt, was man kriegen kann… ;-)
Nützlicherweise kann man sich die Konjugation der wichtigsten Verben durch die Audiofiles (und dessen mehrmaliges Anhören) verinnerlichen.

Der Inhalt des Kurses ist recht gut, ein schöner Überblick.
Knapp, doch nicht zu knapp werden wichtige Themen des Lebens auf italienisch durchgenommen.

Aber schaut einfach selbst, hier geht es direkt zu den: Lektionen


Finnisch lernen

20. Januar 2010

Die Finnische FlaggeFinnisch ist eine sog. uralische Sprache und entfernt verwandt mit Ungarisch und Estnisch.

In Finnland ist neben Finnisch auch Schwedisch Amtssprache.
Auch in der Europäischen Union ist Finnisch als Amtssprache anerkannt.
Als offizielle Minderheitensprache hat sie die Anerkennung in Schweden.
In Finnmark – einer norwegischen Region, im russischen Teil Kareliens und in Estland gibt es noch immer finnisch sprechende Minderheiten.

Durch Ursprung
der finnischen Sprache ist es nicht weit verwunderlich, dass Finnisch so völlig anders ist als die sonst indogermanischen Sprachen Europas.
Vor allem im direkten Vergleich mit den skandinavischen Ländern Dänemark, Schweden und Norwegen gibt es gravierende Unterschiede.
Wenn sich alle anderen völlig problemlos untereinander verstehen, so gibt es doch in Finnland schon mal Probleme.
Trotzdem – es hat sich natürlich im langen
Sprachkontakt mit den Nachbarn einiges getan an der Sprache. Es hat eine gewisse Annäherung stattgefunden.

Die gesprochene Sprache in Finnland ist noch einmal anders als die Schriftsprache.
Seit König Gustaf Wasa im Jahr 1524 die enge Beziehung zwischen Staat und Kirche getrennt hat und veranlasste, dass das Wort Gottes in der Sprache des Volkes verkündet werden muss – ganz im Sinne von Luther – sah sich die katholische Kirche gezwungen die entsprechenden Texte zu übersetzen.
Bischof Mikael Agricola, auch ein Schüler Luthers, hat damit begonnen vor allem das Neue Testament ins Finnische zu übersetzen.
1543 wurde dann das erste gedruckte Buch in Finnisch – die Fibel Abckiria – veröffentlicht und 1548 eine finnische Version des Neuen Testaments.
Eine finnische Schriftsprache auf den Grundlagen des Lateinischen, Deutschen und Schwedischen wurde ebenfalls von Agricola entwickelt. Die Grundlagen aus der finnischen Sprache entnahm er dabei dem Dialekt von Turku, einer Stadt an der Südwestküste Finnlands.

Sieht man sich diese Entwicklung an, dann ist auch klar, dass das Alphabet identisch mit dem Schwedischen ist – es sind die 26 Buchstaben die auch wir in Deutschland kennen plus die Sonderzeichen å, ä und ö. Diese Sonderzeichen sind ganz ans Ende des Alphabets gestellt.
In der finnischen Sprache kommen die Buchstaben c, q, w, x, z und å nicht vor. Lediglich in Fremdwörtern werden sie benutzt.
Es gibt viele Lehnwörter im Finnischen, die meisten sind vom Schwedischen hergeleitet. Die Buchstaben b und f kommen nur in diesen Lehnwörtern vor.

In der Aussprache gibt es nur wenige Dinge die beachtet werden müssen.
So wird eigentlich jeder Buchstabe der geschrieben ist auch gesprochen.
Das führt dazu, dass Fremdwört wie z.B. Philosophie auch filosofia geschrieben werden.

Ausnahmen sind die Kombinationen nk und ng und die Regel, ein vor einem p stehendes n als m auszusprechen – z.B. in dem Wort kunpa (wenn), gesprochen heißt es dann kumpa.

Der in der Aussprache stattfindende Unterschied zwischen langen und kurzen Lauten wird auch in der Schriftsprache sehr deutlich durch Verdoppelung der Buchstaben.
Als Beispiel: tuli = Feuer, tulli = Zoll und tuuli = Wind.

Betont wird in der finnischen Sprache immer die erste Silbe und ab der dritten Silbe eben jede zweite Silbe. Die letzte bleibt aber immer ohne Betonung.

Finnisch ist eine synthetische Sprache. Die Beziehungen zwischen Wörtern wird also nicht durch das Einfügen anderer Wörter gebildet, sondern durch verschiedenen Endungen.
Artikel wie bei uns der, die, das gibt es nicht. Die Unterscheidung liegt vielmehr bei Belebtem und Unbelebtem und nicht im Geschlecht.

Das wohl größte Problem beim Erlernen der finnischen Sprache sind die 15 Fälle.
Trotzdem ist auch diese Sprache sehr wohl zu lernen.

Mittlerweile gibt es Diskussionen ob man Finnisch als Weltsprache anerkennt.
Es erscheint vielleicht ein bisschen überheblich, wenn man bedenkt dass nur rund 0,05 % der Weltbevölkerung diese Sprache überhaupt spricht und auch wegen der Tatsache, dass diese Sprache nicht in 10 aufeinander folgende Lektionen zu lernen ist.
Auch gibt es immer noch Finnen, die ihre eigene Sprache gar nicht können.

Von den Befürwortern werden folgende Vorzüge für die Ernennung zur Weltsprache genannt:
1. handelt es sich um eine völlig logische Sprache völlig frei von Ausnahmen.
2. ist diese Sprache sehr wohlklingend – man sagt, sie ist eine Freude für die Ohren.
3. ist die finnische Sprache sehr prägnant. So sagt man z.B. zu dem langen Titel: “Ausschuss zur Durchführung von Verhandlungen über die Einstellung von bewaffneten Feindseligkeiten” im Finnischen kurz: aseleponeuvottelutoimikunta. Das spart auf jeden Fall Druckertinte und Papier.
4. sagt man, wer Finnisch lernen kann, der kann alles lernen. Es hebt also das Selbstvertrauen.
5. gibt es noch einen nicht so ganz ernst zu nehmenden Grund: Im Finnischen gibt es längere und bessere Flüche als in jeder anderen Sprache.

Machen Sie doch einfach den Anfang und lernen Sie Finnisch.
Es gibt hervorragende Möglichkeiten diese schwere aber schöne Sprache zu erlernen.
Sprachkurse für Anfänger oder Fortgeschrittene gibt es genauso wie den Intensivkurs kurz vor dem Finnland-Urlaub.
Wenn Sie lieber zu Hause Finnisch lernen wollen, dann gibt es hervorragende Finnisch-Sprachkurse auf CD Rom.

Gehören Sie einfach zu den ersten der 99,95 % der Weltbevölkerung die anfängt Finnisch zu reden.


Norsk – Norwegisch lernen

5. Januar 2010

Flagge von NorwegenGenau wie Schwedisch und Dänisch gehört Norwegisch oder norsk zu den nordgermanischen Sprachen.
Norwegisch ist natürlich die Amtssprache in Norwegen und von den rund 5 Millionen Menschen die die norwegische Sprache als Muttersprache haben leben auch die allermeisten im Land selbst.

Die norwegische Sprache gibt es in 4 Formen, nämlich dem Bokmål – Buchsprache, Nynorsk – Neunorwegisch, Riksmål – Reichssprache und Høgnorsk – Hochnorwegisch.
Nur zwei davon sind Standard.
Das ist zum einen das Bokmål. Es wird von rund 90% der Bevölkerung geschrieben.
Dabei handelt es sich keinesfalls um eine ursprüngliche Einzelsprache. Es ist vielmehr ein ins norwegisch übertragene Dänisch.
Eine kleine Variante des Bokmål ist das Riksmål, die eher literarische dänisch-norwegische Traditionsform.

Die zweite Standartform ist Nynorsk. Diese Form hat viele Gemeinsamkeiten mit den westskandinavischen Sprachen Färöisch und Isländisch.
Allerdings wird sie nur von gut 10% der Bevölkerung wirklich angenommen.
Übriges täuscht die Vorsilbe Ny (Neu). Diese Sprachform ist die ältere der offiziellen Varianten.

Das Hochnorwegisch oder Høgnorsk wird nur in verschwindend kleinen Kreisen noch gepflegt.

Die norwegische Sprache hat neben den Gemeinsamkeiten mit dem Dänischen auch viele schwedische Elemente. Das hat zur Folge, dass sich die Bewohner von Norwegen, Schweden und Dänemark recht gut untereinander verstehen auch wenn alle nur ihre Muttersprache sprechen.

Es gibt in Norwegen wie in anderen Ländern auch viele unterschiedliche Dialekte.
Allein durch die Örtlichkeiten – Gebirge und Täler die in früheren Zeiten und zum Teil auch heute noch nur schwer erreichbar waren und sind – konnten sich die Dialekte oftmals völlig unabhängig voneinander entwickeln.
Eine richtig einheitliche Aussprache wie etwa bei uns das Hochdeutsch gitb es also nicht.

Allerdings hat so der Norweger ein geschultes Ohr für Sprachunterschiede und deshalb leicht im Vorteil wenn es darum geht, andere Sprachen zu lernen.

Erst 1850 hat der Sprachwissenschaftler Ivar Aasen das Landsmål entwickelt. Daraus wurde dann 1929 Nynorsk.
So hatten die Menschen neben ihren verschiedenen Dialekten wenigstens eine gemeinsame Schriftsprache.
Das war der Gedanke. Ungefähr gleichzeitig aber machte sich Knud Knudsen, ein Gymnasiallehrer, für eine Umgangssprache der Gebildeten stark.
Er hatte Erfolg damit und seine Vorschläge wurden 1862 in großen Teil parlamentarisch anerkannt. Das Ergebnis war das Riksmål welches dann 1929 zum Bokmål wurde.
Und so gibt es seit dem in Norwegen zwei Formen der Schriftsprache, beide gleichermaßen anerkannt.
Zumindest auf dem Papier.
Es gibt ein Sprachgesetz in dem geregelt ist, dass keine staatliche Behörde eine der beiden Sprachformen zu mehr als 75% benutzen darf.
Allerdings würde eine ernsthafte Überprüfung zum Ergebnis haben, dass es zu Ungunsten von Nynorsk nicht wirklich befolgt wird. Das liegt allerdings auch an den gestellten Anfragen der Bürger. Jede Anfrage muss in der gleichen Sprache beantwortet werden.
Und wie schon erwähnt, wird das Bokmål eben von den allermeisten Norwegern geschrieben.

Das Alphabet geht hier auch von A-Z, wobei es manche Buchstaben nur in Fremdwörtern gibt, wie c, q, w, x, z.
Statt ck wird kk geschrieben und statt qu heißt es kv.
Das z wird meist durch ein s ersetzt. So heißt es z.B. sentrum statt Zentrum und sukker anstatt Zucker.
Es gibt einige für uns unübliche Lautverbindungen: sj, skj – gesprochen wie sch, gj, hj, lj – gesprochen j.
In manchen Dialekten wird rs auch wie sch gesprochen.

Die Sprachmelodie ist eine völlig andere als z.b. in Deutschland.
Das macht den typischen Klang aus und die interessante Variante wenn Norweger oder Skandinavier überhaupt Deutsch sprechen.

Neugierig geworden?
Dann sollten Sie Norwegisch lernen. Es gibt einige tolle Sprachkurse die Ihnen die norwegische Sprache nahe bringen.
Und für jeden, der lieber für sich allein zu Hause lernt gibt es sehr gute norwegische Sprachkurse auf CD Rom.