Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen, norwegisch Svalbard, liegt im nördlichen Eismeer. Insgesamt 62.050 km² beträgt die Gesamtfläche der Inselgruppe. Seit dem Jahr 1920 gehören die Inseln zu Norwegen. Eigentlich trägt nur die Hauptinsel den Namen Spitzbergen, aber in Deutschland hat sich dieser Begriff für die gesamte Inselgruppe eingebürgert.
Das Klima auf den Spitzbergen-Inseln ist hocharktisch.
Der Hauptort der Inselgruppe Spitzbergen ist Longyearbyen, der an der Adventbai liegt.
Zu den größten Inseln der Inselgruppe gehören unter anderem die Inseln Spitzbergen, Nordostland, die Barentsinsel, König-Karl-Land und Prinz-Karl-Vorland.
Zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean liegt die Insel Spitzbergen. Mit einer Höhe von 1.717 Metern sind die Berge Newtontoppen und Perriertoppen die höchsten Berge der Insel Spitzbergen.
Im Spitzbergenarchipel liegt die Insel Nordostland mit einer Größe von 14.530 km². Bedeckt wird die Insel von einer Inlandeiskappe. Durch Fjorde ist die Insel gegliedert.
Östlich der Hauptinsel des Spitzbergenarchipels liegt die Barentsinsel, von der Landzungen ins Meer ragen. Der Plateaugletscher hat eine Höhe von 578 Meter.
Südöstlich der Insel Nordostland liegt die kleine Inselgruppe König-Karl-Land. Für den Fortbestand der Eisbären hat die Insel eine hohe Bedeutung. Im Winter finden sich hier viele Höhlen mit schwangeren Eisbärenweibchen. Die Insel darf aus diesem Grund nicht betreten werden.
Hotels auf Spitzbergen (Svalbard)
Lassen sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, in dem am nördlichsten gelegenen Hotel der Welt den Ausblick zu geniessen oder vom Zimmer aus einen Blick über den Hausberg und den Fjord zu haben.
Prinz-Karl-Vorland liegt an der Westküste des Spitzbergen-Archipels. Die Insel ist im Nordosten stark von Vergletscherung geprägt. Zwei Vogelreservate sind auf der Insel zu sehen, die von Mitte Mai bis Mitte August nicht betreten werden dürfen.
Die Inseln sind durch Fjorde stark gegliedert. Ein gebirgiges Bild prägt die Inseln, die zu 80 % von Eis bedeckt sind. Der Perriertoppen ist mit einer Höhe von 1.717 Metern einer der höchsten Berge in der Inselgruppe Spitzbergen.
Im Jahr 1920 wurde das Spitzbergen-Statut beschlossen. Im Rahmen des Statuts dürfen alle Nationen auf der Insel vorhandene Steinkohlenlager nutzen. Bisher machen allerdings nur die Nationen Norwegen und Teile der ehemaligen Sowjetunion Gebrauch machen.