Die Dünen von Zandvoort, holländischer Charme & kulinarisches Erlebnis
Nachdem ich einige Jahre nicht in den Niederlanden war, habe ich meine Partnerin doch mit sehr gemischten Gefühlen zu einem verlängerten Wochenende nach Zandvoort begleitet. Holland - ornaje, Fritten... - die Zeiten scheinen vorbei.
Ich war sehr überrascht, welche Gedanken sich die Tourismus-Verantwortlichen gemacht und diese umgesetzt hatten. Über eine gute Infrastruktur, durchaus der Landschaft angepasst, lässt sich Zandvoort gut mit dem Auto oder mit dem Motorrad erreichen.
Zugegeben, die innerstädtische Architektur lässt dann einige Wünsche offen, neuzeitliche Bausünden gepaart mit dem "holländischen Charme" - etwas gewöhnungsbedürftig ist das schon.
Wenn man dann jedoch durch die Dünen den Strand erreicht, ist man nur noch beeindruckt. Alles ist sauber und gepflegt, gut in die Dünenlandschaft eingebettet und die früher unvermeidlichen Fritten-Buden sind phantasievollen Strandpavillons gewichen, die, auch kulinarisch, ein breites Publikum aller Alterklassen ansprechen.
Wohlschmeckendes Essen, aufmerksames Personal und das Meer in Reichweite - was will man mehr?
Ein wenig westlich, zum riesigen Zandvoorter Dünengebiet gehörend, befindet sich, mitten in den Dünen, ein kleines Cafe/Restaurant, wo wir uns beim letzten Zandvoort-Urlaub mit einem der herrlichen holländischen Pfannkuchen, (Pannekoeken) für die Weiterwanderung gestärkt haben.