Playa Blanca in Marokko
Bei einer öffentlichen Ausschreibung zur touristischen Erschließung eines Küstengebietes des marokkanischen Tourismusministerium konnte sich die spanische Immobiliengesellschaft Martinsa-Fadesa gegen andere Konkurrenten durchsetzen. Am 12. September wurde in Marokko der Vertrag von dem Vorstandsvorsitzenden von Martinsa-Fadesa, Carlos Vela, und dem marokkanischen Premierminister, Driss Jettou, in Anwesenheit des marokkanischen Königs Mohammed VI, des marokkanischen Minister für Umwelt, Tourismus, Wirtschaft und Finanzen und des spanischen Botschafters in Marokko, Luis Planas Puchades, unterschrieben. Die marokkanische Regierung will den Tourismussektor in den kommenden Jahren weiter ausbauen und damit auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Bei dem Küstenabschnitt “Playa Blanca”, der sich genau gegenüber der Kanarischen Inseln befindet, handelt es sich um eine 695 Hektar großes, unberührte Küstenlandschaft bei Guelmin-Es Semara. Schon 2011 sollen die ersten Luxushotels fertiggestellt sein. Insgesamt möchte die Immobiliengesellschaft 450 Millionen Euro in Hotels mit mindestens vier Sternen, Apartments und Villen investieren. Außerdem sollen Freizeiteinrichtungen, Einkaufszentren, Wellness-Bereiche und zwei Golfplätze entstehen.
Mit der Realisierung der Playa Blanca bekommen die Kanarische Inseln große Konkurrenz, denn schon jetzt verzeichneten die Kanaren einen Rückgang der Touristen, da Länder wie Marokko, Australien oder auch die Kapverdischen Inseln immer beliebter werden.
Marokko wirkt auf viele Besucher wie aus dem Märchen von Tausend und einer Nacht. Sie finden unzählige Hotels in Städten und an den Stränden Marokkos sowie Ferienhäuser und Ferienwohnungen für Individualurlaub.














