Dem Winter entfliehen und das ganze Jahr Sonne genießen
Das hört sich doch toll an.
Kein Nieselwetter, keine Schneetürme vor der Haustür, kein Eiskratzen, kein Frieren....
Schon lange machen vor allem Rentner Gebrauch von der Möglichkeit, den Winter über Deutschland zu verlassen und diese Zeit in wärmeren Gefilden zu verbringen.
Im Zeitalter des Internet und der Laptops ist diese Variante der Überwinterung aber auch für jüngere Menschen durchaus umsetzbar.
Und die Planung und Organisation ist mit Sicherheit kein Hexenwerk.
Viele Reiseanbieter nehmen Ihnen gern einiges an Arbeit ab.
Trotzdem ist natürlich einiges zu bedenken.
Zuerst einmal gilt es, sich für einen Ort zu entscheiden.
Der Religionswissenschaftler Kühntopf hat schon einiges in seinem Leben gemacht und nach einem Sabbatical in Paris ist er dann schließlich in der Schweiz gelandet.
Dort lebt er mit seiner Familie und widmet sich als freier Schriftsteller vor allem der jüdischen Geschichte und der Schweiz.
Wie Sie erfolgreich gehen und motiviert zurückkommen
Sabbatical oder auch Sabbatjahr ist nichts anderes, als eine zeitlich begrenzte Auszeit vom Job.
Wie der Name schon sagt, kann diese Auszeit bis zu einem Jahr dauern.
Ob Sie nun eine sehr verantwortungsvolle Arbeit tun, zeitlich über die Maßen strapaziert sind, sich ausgebrannt fühlen oder einfach mal für ein paar Monate Deutschland verlassen und ein anderes Land intensiver kennenlernen wollen – es gibt viele Gründe über so eine Auszeit nachzudenken.
Vielleicht wollen Sie ja auch auswandern – nach Australien, Spanien, Polen oder sonst wo hin.
Und auch das vielleicht nur für eine gewisse Zeit.
Egal was Sie auch dazu bewegt - dieses Freistellungsmodell ist nicht zu verachten.
Es ist gar nicht mehr so ungewöhnlich und viele Arbeitgeber sind bereit, ...
Ein Schuljahr in einem anderen Land verbringen, Schule einmal anders erleben als in Deutschland – diesen Wunsch haben viele.
Und er ist auch zu verwirklichen.
Christian Gundlach hatte diesen Wunsch auch und war ein Jahr lang Austauschschüler in Rochester, NY, USA.
Zusammen mit Sylvia Schill, die einige Jahre im Schüleraustausch gearbeitet hat, hat er in einem Buch – Ein Schuljahr in den USA und weltweit – mehrere Austausch-Organisationen vorgestellt.
Es handelt sich also hier nicht um einen Erlebnisbericht, sondern vielmehr ist dieses Buch eine praktische Hilfestellung bei der Entscheidung für ein bestimmtes Projekt.
Hier findet man alles über die erfolgreiche Bewerbung, die optimale Vorbereitung, über finanzielle Möglichkeiten und viele wertvolle Tipps zu Schulen und Gastfamilien.
Warum also nicht von den Erfahrungen anderer profitieren?
Henry Frey ist einer der anderen, einer der den Schritt vollzogen und einiges zu berichten hat.
In seinem Buch Auswandern nach Kanada. Traum oder Alptraum? berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen und erzählt von oft unglaublichen Erlebnissen anderer europäischer Auswanderer.
Natürlich werden wichtige Punkte wie Einwanderungsbestimmungen, Kranken- und Rentenabsicherung und Arbeitsmöglichkeiten nicht vernachlässigt.
Frey informiert auch über gesellschaftliche Gepflogenheiten und gibt Freizeittipps, weist auf den Umgang mit Abzockern z.B. bei Grundstückskauf und Hausbau hin und vieles mehr.
Besonders hilfreich ist vielleicht die Bekanntgabe seiner persönlichen eMail-Adresse. ...
Die Menschen sind freundlich, das Leben leicht, fröhlich und bunt.
Wir kennen alle Sehenswürdigkeiten, die tollen Landschaften, die interessanten Städte, die Kulturdenkmäler – dort können wir uns vorstellen zu leben.
Doch dann kommt es ganz anders.
Erst wenn wir den Schritt vollzogen haben und nach Spanien ausgewandert sind, wird uns oft klar – es ist doch ein ganz anderes Leben als in Deutschland.
Es gibt doch gravierende Unterschiede in der Mentalität, andere Regeln, andere Sitten.
Wir schwanken zwischen Begeisterung, Verstimmung, Unverständnis und Ablehnung.
So etwas nennt man einen Kulturschock und er ist unvermeidlich. Aber er ist zu überwinden.
Nach drei wesentlichen Unterschieden zwischen dem Leben in Deutschland und dem in Australien gefragt antwortet sie:
Australier sind relaxter, sie sind meist freundlich und jeder quatscht mit jedem, allerdings sind sie leider nicht zuverlässig und pünktlich. Aber daran kann man sich gewöhnen.
Barbara Barkhausen weiß, wovon sie schreibt.
Sie gibt in ihrem Buch sehr hilfreiche Tipps zum Thema Auswandern nach Australien, das Land daß übrigens zur Südsee (Ozeanien) gehört und beschäftigt sich mit Fragen zum Visum, zum Umzug und mit den Problemen der Anfangszeit – Wohnungssuche, Auto, Job, Gesundheitssystem, Versicherungen, Rente usw..