Auswandern in die Schweiz

Ab dem 1. Juli wird das Auswandern in die Schweiz leichter, denn die Grenze von 15.000 Europäern pro Jahr wurde abgeschafft.
Die Migrationsämter der Kantone sind für die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen zuständig. Eine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz erhält man, wenn man einen unbefristeten Arbeitsvertrag vorweisen kann. Sie ist dann fünf Jahre gültig und wird automatisch erneuert. Erst danach kann man eine unbefristete Aufenthaltsbewilligung, die Niederlassungsbewilligung, beantragen. Vor allem im Hotelgewerbe sind befristete Arbeitsverträge üblich, damit erhält man eine Kurzaufenthaltsbewilligung für maximal ein Jahr, die sich nach der Dauer des Arbeitsvertrags richtet.

SchweizAllerdings wird auch weiterhin hauptsächlich qualifiziertes Personal gesucht und die Mieten, besonders in den Städten, sind sehr hoch. Hilfskräfte gibt es in der Schweiz genug, gute Möglichkeiten haben Facharbeiter des Handwerks, der Hotellerie und der Gastronomie. Für Auswanderer ist es sinnvoll, sich vorab im Internet über freie Stellen zu informieren. Da gibt es einmal die offizielle Seite der Direktion für Arbeit (www.rav.ch), aber auch branchenbezogene Seiten, wo die Bewerbungen direkt an die entsprechenden Unternehmen gehen. Eine Alternative kann die Zusammenarbeit mit einer in der Schweiz tätigen Zeitarbeitsfirma sein.

Im Vergleich zu Deutschland ist der Verdienst höher, allerdings kann man davon ausgehen, daß man weniger verdient als ein Schweizer. Dafür wird man bei einer Arbeit von einer Zeitarbeitsfirma nach Tarif bezahlt, was in Deutschland nicht unbedingt so ist.
Da die Mieten in der Schweiz sehr hoch sind, empfiehlt es sich vielleicht eine Wohnung in Süddeutschland zu beziehen und zu pendeln. Man ist dann in der Schweiz sozialversichert und in Deutschland steuerpflichtig. Man muß auch nicht mehr wie früher in einem an Deutschland grenzenden Kanton arbeiten, sondern man kann im gesamten Land arbeiten.

Außerdem sollte man beachten, daß in der Schweiz nicht nur Bundes-, sondern auch Kantons- und Gemeindesteuern erhoben werden. Dadurch kommen unterscheidlich hohe Steuern zustande, die große Unterschiede aufweisen können. Die Steuern richten sich nach dem Kanton, in dem man lebt, auch wenn man in einem anderen Kanton arbietet.

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Eine Antwort zu “Auswandern in die Schweiz”

  1. Oliver

    Die Steuern sind je nach Kanton in der Tat sehr sehr unterschiedlich. Nicht umsonst hat sich Michael Schumacher für den Kanton Zug etnschieden…

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