Auswander-Stimmung in Deutschland

Wie gesagt, hatte mich der FAZ-Artikel von gestern richtig nachdenklich gemacht.

Was ich so mitkriege:
Irgendwie wollen in Deutschland immer mehr einfach nur weg. Irgendwie will keiner mit anpacken und das Ruder rumreißen. Jeder meckert über das schwache Sozialsystem, über unsichere Renten. Und da auch noch das Wetter oft schlecht ist, wird ausgewandert ;-) oder weitergejammert.
Denn viele viele reden jahrelang, jahrzehntelang vom Auswandern und tun es doch nie. Und nicht etwas aus Überzeugung, nein aus Angst vor der Unsicherheit…

Dabei ist das ja nun wirklich kein Hinderungsgrund. Meine Erfahrung ist, daß man oft einfach viel zulange wartet. Man hat Angst vor der neuen Sprache, vor all den Dingen, die man nicht weiß und die man in einem neuen Land erst herausfinden muß. Dabei sind das Sachen, um die man sich einmal kümmern muß – und nach kurzer Zeit weiß man, wo man wie was bekommt, was man will.
Also, wer wirklich weg will: wozu warten?

Mein Fazit:
Heutzutage tut es der Persönlichkeit und oft auch dem Lebenslauf gut, wenn man ein paar Jahre im Ausland verbringt. Aus diesem Grund gibt es ja auch die ganzen EU-Programme zur Förderung der Mobilität der Arbeitnehmer innerhalb von Europa und deshalb ist auch 2006 das europäische Mobilitätsjahr usw.
Ich hatte in den letzten Tagen hier über mehrere dieser Projekte in der EU wie z.B. EURES und auch Projekte in der Schweiz

Und wenn es nicht gefällt…? Davor haben viele Angst.

Na dann, einfach wieder zurück oder weiter um den Globus. Wo liegt das Problem? :-D 8) :-D

Wie Wolf Mahn singt “Für ne freie Welt…” :-)

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