Auswandern nach Uruguay

3. Februar 2010

Ein kleiner Staat eingerahmt von Brasilien, Argentinien und dem Atlantischen Ozean – das ist Uruguay, der kleinste spanischsprachige Staat in Südamerika.
Klein heißt aber trotzdem noch so groß wie Ungarn und Österreich zusammen.
Fischerdorf in UruguayDer größte Fluss in Uruguay ist der Rio Uruguay. Seine sumpfigen Küsten werden recht häufig überschwemmt.
Insgesamt ist das Land recht hügelig und der Boden ist fruchtbar und wird vor allen Dingen landwirtschaftlich genutzt.
Es gibt nur relativ wenig Wald in Uruguay.

Das Klima geht von subtropisch im Norden bis gemäßigt im Süden und die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei etwa 16°C, im Landesinneren etwas höher.
Ganz selten treten rund um Montevideo extreme Werte zwischen 43°C und -5°C auf.

Es gibt einige Städte in diesem Land.
Zum einen natürlich Montevideo, die Hauptstadt und einzige Großstadt. Hier leben gut 50% der Bevölkerung und hier konzentriert sich auch die Industrie und der Handel Uruguays.
Diese Tatsache gibt dem Land den nicht so ganz ernst gemeinten Beinamen: eine Stadt mit ein paar Bauernhöfen im Hinterland.
An der Grenze zu Argentinien gibt es dann noch Salto mit dem bedeutenden Wasserkraftwerk Salto Grande und die Stadt Paysandú.
Weitere kleine Städte sind Rivera, Maldonado, Tacuarembó und Melo.

Die offizielle Amtssprache hier ist Spanisch, wobei gerade im brasilianischen Grenzgebiet eine Vermischung mit dem Portugiesischen gesprochen wird, das sog. Portuňol.
Auch Italienisch und Französisch wird in Uruguay gesprochen.

Mittlerweile leben im Land rund 10.000 Deutsche, es gibt ein Goethe-Institut und eine deutsche Begegnungsschule. Diese Schule mit Kindergarten besteht schon 140 Jahre.
Kleinere deutschsprachige Schulen im Inneren des Landes sind von den Mennoniten gegründet worden und in Montevideo gibt es auch eine Waldorfschule und einige deutsche Klubs.

Durch Wirtschaftskrisen und die fehlenden internationalen Investoren ist die Wirtschaft des kleinen Landes immer wieder in Mitleidenschaft gezogen worden. Es geht zwar sehr langsam wieder etwas bergauf, aber es leben hier immer noch über 20% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze.
Wenn Sie sich also Uruguay als neue Heimat ausgesucht haben, dann sind die Möglichkeiten hier Fuß zu fassen doch etwas beschränkter.
Einen Arbeitsplatz zu finden ist sehr schwer möglich.
Um nach Uruguay einwandern zu können, müssen Sie ein garantiertes Mindesteinkommen nachweisen können. Dieses Mindesteinkommen liegt irgendwo zwischen 500 und 1.500 $, über die genaue Höhe sollten Sie sich bei Bedarf erkundigen.
Aber selbst ein vermögender Mensch erhält nicht unbedingt eine Aufenthaltsgenehmigung.

Haus in UruguayEs gibt eine Menge Dokumente die nötig sind für eine Auswanderung nach Uruguay: ein mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, eine internationale und vom Regierungspräsidium und dem Konsulat von Uruguay beglaubigte Geburtsurkunde, bei Ehepaaren die internationale Heiratsurkunde mit den gleichen o.g. Beglaubigungen, ein polizeiliches Führungszeugnis der Bundesanwaltschaft mit Beglaubigung vom Konsulat in Düsseldorf, die schon erwähnten Einkommensnachweise, Impfpass mit vorgeschriebener Tetanusimpfung und eine feste Wohnanschrift.
Die Carne de Salud – ein Gesundheitszeugnis – wird in Uruguay gemacht.
Die Einkommensnachweise müssen von einem uruguayischen Notar geprüft und mit einem Zertifikat versehen werden.

Trotz all dieser Schwierigkeiten ist Uruguay noch eines der wenigen Ländern, in die man überhaupt noch einwandern kann. Es gibt in der Verfassung sogar ein Recht auf Einwanderung, man muss halt nur die Bedingungen erfüllen.
Die Aufnahme in der uruguayischen Gemeinschaft ist auf jeden Fall sehr freundlich. Die Menschen hier sind Fremden gegenüber sehr offen und tolerant.

Wenn Sie dann alles geschafft haben, gibt es die Cédula, eine erst einmal vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr.
Erst nach Prüfung aller Angaben und Überprüfung Ihrer Person z.B. auch bei Interpol bekommen Sie dann die endgültige Cédula.
Sie bekommen dann eine Cédula de Identidad, eine Art Personalausweis, Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis in einem.
Allerdings ist dieses Dokument kein Ersatz für den Reisepass. Die Nachbarländer wie Argentinien, Brasilien, Paraguay, Chile und Bolivien können Sie damit aber problemlos besuchen.
Diese Cédula de Identidad wird für 3 Jahre ausgestellt und kann immer wieder verlängert werden.
Nach 5 Jahren Daueraufenthalt können Sie die Staatsangehörigkeit beantragen, und zwar als doppelte Staatsangehörigkeit.

Wohnung in UruguayEine weitere Voraussetzung ist natürlich auch das Erlernen der Sprache, also ab in den Spanischkurs.

Alles in allem gestaltet sich ein Leben in Uruguay sehr friedvoll und stressfrei. Dafür sorgt die noch intakte Natur, die tollen Sandstrände, das angenehme Klima und auch das Nichtvorhandensein sozialer Unruhen. Selbst Naturkatastrophen haben das Land bisher verschont.

Wir haben Ihnen nachfolgend ein paar wichtige Adressen aufgelistet um Ihre Auswanderungspläne gut vorbereiten zu können.

Deutsche Botschaft in Uruguay
La Cumparsita 1417/1435
- Plaza Alemania -
11200 Montevideo
Postanschrift:
Casilla Correo 20014
11200 Montevideo
Tel.: 00598 – 2 905.52.22
Fax: 00598 – 2 905.34.22
eMail über Kontaktformular
www.montevideo.diplo.de

Botschaft Uruguay
Budapester Str. 39
10787 Berlin
Tel.: 030 – 263 90 16
Fax: 030 – 263 90 170
eMail: urubrande@t-online.de
http://www.konsulate.de/info/info_uruguayische_konsulate_in_deutschland.php

Generalkonsulat von Uruguay
in Hamburg
Hochallee 76
20149 Hamburg
Tel.: 040 – 410 65 42
Fax: 040 – 410 84 01
eMail: hamburg.@conuruale.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

Honorarkonsulat von Uruguay
in Bremen

Sögestr. 18-20, 2. Etage
28195 Bremen
Tel.: 0421 – 165 41 12
Fax: 0421 – 165 38 07
eMail: bremen@conuruale.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

in Düsseldorf
Carl-Theodor-Str. 6
40213 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 200 565 10
Fax: 0211 – 200 560 11
eMail: konsulat.uruguay.duesseldorf@twobirds.com
http://www.conuruale.de/index(de).html

in Frankfurt a.M.
Eschersheimer Landstr. 563
60431 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 518 510
Fax: 060 – 538 643
eMail: frankfurt@conuruale.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

in München
Sendlinger-Tor-Platz 8, VII
80336 München
Tel.: 089 – 591 361
Fax: 089 – 591 362
eMail: muenchen@conuruale.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

in Potsdam
Gerlach Str. 39
14480 Potsdam
Tel.: 0331 – 870 001 63
Fax: 0331 – 864 744
eMail: potsdam@conuruale.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

in Stuttgart
Boeblinger Str. 104
70199 Stuttgart
Tel.: 0711 – 933 136 91
Fax: 0711 – 648 848 9
eMail: konsulat.uruguay.stuttgart@t-online.de
http://www.conuruale.de/index(de).html

Einwanderungsbehörde in Uruguay
Dirección Nacional de Migración
Oficina Central: Misiones 1513
Tel.: 00598 – 916.04.71
C.P.: 11000
Montevideo – Uruguay
http://www.dnm.minterior.gub.uy/

Außenministerium in Uruguay
Dirección de Asuntos Consulares
Dirección: Cuareim 1384, esquina Colonia
C.P. 11100, Montevideo
Fax: 00598 – 908 91 42
eMail: diac20@mrree.gub.uy
http://www.mrre.gub.uy/mrree/Asuntos_Consular/General.htm

Gesundheitsministerium in Montevideo
Ministerio de Salud Pública –
División Clinicas Preventivas
eMail: comunicaciones@msp.gub.uy
http://www.msp.gub.uy/index_1.html

Hotels in Uruguay
http://www.weltweit-urlaub.de/hotels/weltweit/suedamerika/uruguay/


Auswanderziel Griechenland

24. Januar 2010

Strand auf KretaGriechischer Wein, Oliven und Ziegenkäse sind Sinnbild für das am Mittelmeer gelegene Auswandererziel. Das sind einige Gründe um Deutschland den Rücken zu kehren, aber bei weitem nicht alle.
Zum Beispiel die Gelassenheit der Einheimischen. Für Jemanden der kurz vor eine Burn Out Syndrom steht und der Hektik entfliehen möchte sicherlich der richtige Ort.
Dann das Wetter, es herrscht ausgesprochenes Mittelmeerklima, das heißt milde Winter und heiße Sommer bei denen es nicht selten über 40°C wird und kaum Regen fällt. In größeren Städten wie Athen und Thessaloniki kühlt es nachts auch nicht wirklich ab, Temperaturen um die 30°C nachts sind da nicht selten. Angenehmer ist es da auf einen der 3000 Inseln, weil es sich aber eher um eine trockene Hitze handelt ist es auch erträglich. Wer mit diesem Klima keine Probleme hat fühlt sich in Griechenland garantiert wohl.
Den besonderen Reiz macht natürlich den kulturhistorischen Hintergrund des Landes aus, das auf eine mehr als 3000 Jahre alte Geschichte zurückblickt. Athen wurde 1985 zur Kulturhauptstadt erklärt. Zahllose Weltberühmte bauten gibt es zu entdecken wie die Akropolis in Athen, den Göttersitz auf dem Olymp, Städte wie Delphi und Rhodos usw..
Strasse in GriechenlandDie Wohnungssuche sollte von langer Hand geplant werden, Wohnungen und Häuser sind zwar vorhanden, sie werden aber gerne für Touristen freigehalten da mehr Geld verlangt werden kann. Idealer Zeitpunkt zur Wohnungssuche ist daher nach der Saison im September oder Oktober.
Zur Einreise reicht ein Gültiger Reisepass, für eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt man , den Ausweis, Nachweiß einer Krankenversicherung ( bei einer Deutschen muss diese übersetzt werden), 2 Passbilder, Nachweiß einer Erwerbstätigkeit und einen Wohnsitz. Dann kann man die Genehmigung bei dem örtlichen Polizeirevier beantragen. Für eine Einbürgerung muss man 10 Jahre in Griechenland leben.
Eine Firmengründung läuft ähnlich wie in Deutschland ab, allerdings ist ein guter Steuerberater empfehlenswert.
Die Arbeitssuche von Deutschland aus gestaltet sich schwer, im Internet ist nur durch Zufall etwas auffindbar. Am leichtesten ist es mit Vitamin B (Beziehungen). 60% der Jobs finden sich in der Dienstleistungsbranche, günstigstenfalls in den Touristenzentren Rhodos und Kreta. In Athen befindet sich die OAED, eine Stellenvermittlung für Fach- und Führungskräfte.

Boot in GriechenlandDie Gelassenheit der Griechen setzt sich natürlich auch hier durch, allerdings wenn ein Job gefunden ist sollte dieser auch gepflegt werden, man ist sonst schnell wieder weg. Die Löhne sind niedriger als in Deutschland, deswegen werden oft mehrere Jobs angenommen .Was die Lebenserhaltungskosten angeht, diese variieren stark je nach Region, sind aber im Wesentlichen günstiger als in Deutschland auch die Steuern sind niedriger.

Das Leben in Griechenland wird nicht so schnell langweilig, ein gesundes, warmes Klima, gesundes Essen mit viel Gemüse, Obst und Olivenöl und mehr Gelassenheit dazu kommt noch jede Menge Meer und sehr schöne Strände allgemein ein schönes Ziel zum Auswandern.

Ferienhäuser in Griechenland
http://www.weltweit-urlaub.de/…/ferienhaus-katalog/griechenland/

Hotels in Griechenland
http://www.weltweit-urlaub.de/hotels/griechenland/

Pauschalreisen nach Griechenland
http://www.weltweit-urlaub.de/reise/…/griechenland/


Auswandern in die Niederlande

14. Januar 2010

Die Niederlande oder Nederland in der Landessprache sind Teil der Beneluxstaaten.
Oft wird nur von Holland gesprochen, obwohl Holland nichts weiter ist als eine Provinz in den Niederlande.
Ein nicht unwesentlicher Teil der Niederlande ist dem Meer abgetrotztes Land durch Eindeichungen.
Scherzhaft wird schon einmal gesagt: Gott schuf die Welt – der Mensch die Niederlande.

Windmühlen in HollandDas ganze Land ist sehr flach, grün und vor allem landwirtschaftlich genutzt.
Daneben gibt es natürlich auch Industriezentren wie Rotterdam mit dem großen Hafen und den Raffinerien.
Städte wie die Hauptstadt Amsterdam, Den Haag als Regierungs- und Königssitz, der Badeort Scheveningen, die historische Käsestadt Edam oder das schöne Enkhuizen am Ijsselmeer sind immer wieder ein Magnet für Touristen aus aller Welt.
Das Landschaftsbild wird geprägt durch Grachten, Windmühlen und interessante alte Brückenbauten.
Die Niederlande sind einfach ein sehr beliebtes Urlaubsland.

Die Schönheit dieses flachen Landes, die Menschen dort und die Lebensart haben die Niederlande aber auch zu einem beliebten Auswanderungsland gemacht.

Das Land ist EU-Mitgliedsstaat, vertreten in der NATO und den Vereinten Nationen und natürlich im Europarat.
Der Internationale Gerichtshof, der Internationale Strafgerichtshof und Europol haben ihren Sitz in Den Haag und in Noordwijk ist der Sitz des Europäischen Weltraumfoschungs- und Technologiezentrum.

Die Niederlande haben auch das Schengener Abkommen unterschrieben. Danach gibt es unter anderem zwischen den angrenzenden Staaten und den Niederlande keine Grenzkontrollen mehr.
Alle Staatsbürger der EU dürfen in den Niederlande arbeiten, wohnen, studieren oder auch eine Firma gründen, ihren Ruhestand hier verbringen und das alles mit den gleichen Rechten wie auch die Niederländer selbst.
Das macht das Auswandern in die Niederlande natürlich sehr einfach.

Amsterdam InnenstadtJeder EU-Bürger mit einem gültigen Ausweis kann hier bis zu 3 Monate völlig ohne irgendeine Formalität leben.
Auch bei längerem Aufenthalt ist eine Aufenthaltserlaubnis – Verblijfsvergunning – für EU-Bürger nicht unbedingt nötig. Sie müssen sich allerdings innerhalb von 8 Tagen bei der örtlichen Ausländerpolzei – Vreemdelingenpolitie – anmelden.
Allerdings kann eine offizielle Aufenthaltserlaubnis bei einigen alltäglichen Dingen durchaus nützlich sein, so z.B. bei der Eröffnung eines Bankontos.
Auch einige Arbeitgeber fragen schon mal danach.
Diese Erlaubnis wird Ihnen von der Ausländerpolizei ausgestellt.

Eine Arbeitsgenehmigung – Tewerkstellingsvergunning – ist für EU-Bürger nicht nötig.

Die Arbeitslosigkeit in den Niederlande verringert sich seit 2006 stetig. Die Quote beträgt landesweit nur noch 2,9 %.
Die Anzahl der neu geschaffenen Stellen steigt immer weiter, vor allem in den Bereichen Verwaltung, Kultur, Gesundheit und Pflege.
In den Industriezweigen Metall, Elektrotechnik und Transport wird sogar über einen Arbeitskräftemangel geklagt.
So gibt es in den genannten Bereichen und im Bereich Handwerk und Bau eine sehr gute Chance auf einen Arbeitsplatz auch als Ausländer.
Übrigens können Sie direkt nach Eintreffen in den Niederlande die Arbeit aufnehmen.
Sehr hilfreich dabei ist natürlich die Beherrschung der niederländischen Sprache, eigentlich grundsätzlich eine Grundvoraussetzung.
Wenn man in ein anderes Land auswandert, sollte man immer die jeweilige Sprache möglichst schon vorher lernen.

Strasse in HollandDie Lebenshaltungskosten sind zu vergleichen mit denen in Deutschland, in den ländlichen Gebieten oftmals auch etwas niedriger.
Der Bruttoverdienst liegt zwar generell etwas tiefer, allerdings sind auch Steuern und Abgaben niedriger als in Deutschland.

Die Stellensuche in den Niederlande ist auch ähnlich der in Deutschland.
Schon in Deutschland können Sie über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit oder über die Stellenbörse auf dem EURES-Portal eine Arbeit in den Niederlande suchen.
Die niederländische öffentliche Arbeitsvermittlung – CWI – hat eine eigene Website mit den unterschiedlichsten Angeboten, auch in deutscher Sprache.

Wenn Sie sich also entschließen in die Niederlande auszuwandern, dann haben wir nachfolgend für Ihre Vorbereitung ein paar wichtige Adressen aufgelistet.

Deutsche Botschaft in den Niederlande
Groot Hertoginnelaan 18-20
2517 EG Den Haag
Tel.: 0031 – 70 – 342 06 00
Fax: 0031 – 70 – 365 19 57
eMail über Kontaktformular auf der Website
www.den-haag.diplo.de/Vertretung/denhaag/de/Startseite.html

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Honthorststraat 36-38
1071 DG Amsterdam
Tel.: 0031 – 020 – 574 77 00
Fax: 0031 – 020 – 676 69 51
eMail über Kontaktformular auf der Website
www.den-haag.diplo.de/Vertretung/denhaag/Startseite.html

Botschaft des Königreichs der Niederlande Berlin
Klosterstraße 50
10179 Berlin
Tel.: 030 – 20956-0
eMail: nlgovbln@bln.nlamb.de
http://bln.niederlandeweb.de/de/content/Berlin/Home/start.html

Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande
in Düsseldorf

Oststr. 10 (im Wehrhahn Center)
40211 Düsseldorf
Postfach 103943
40030 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 179 30 1-0
Fax: 0211 – 35 90 40
eMail: dus-info@minbuza.nl
http://dus.niederlandeweb.de/de/content/Duesseldorf/Home/start_html

in München
Nymphenburger Str. 20a, 5. Stock
80335 München
Tel.: 089 – 206 026 710
Fax: 089 – 206 026 730
eMail: mun@minbuza.nl
http://mun.niederlandeweb.de/de/content/Muenchen/Home/start_html

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Postanschrift:
11013 Berlin

Dienststelle Bonn
Adenauerallee 99-103
53113 Bonn
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Niederlande.html

Niederländisches Außenministerium
http://www.minbuza.nl/de/Ministerium

Informationen rund um die Arbeit und den Aufenthalt:

Bundesanstalt für Arbeit
in Bonn
www.arbeitsamt.de

Bundesagentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung ZAV
www.ba-auslandsvermittlung.de

Immigratie- en Naturalisatiedienst
www.immigratiedienst.nl

EU
Auskünfte zum Thema Wohnen, Arbeiten und Studieren
Tel.: 0800 – 860 400
http://europa.eu.int

Deutsch-Niederländische Handelskammer
in Den Haag
DNHK
www.dnhk.org/jobs

Infos der EUREGIO
www.eures.euregio.de
www.euregio.de
www.euregio.org

Anerkannte Arbeitsvermittler
in den Niederlanden

Algemene Bond Uitzendondernemingen
ABU
www.abu.nl

Bewerbungstipps
www.ba-auslandsvermittlung.de/bewerbung
www.europass-info.de

Ferienhäuser in den Niederlanden
http://www.weltweit-urlaub.de/verzeichnis/ferienhaus-katalog/niederlande/

Hotels in den Niederlanden
http://www.weltweit-urlaub.de/hotels/niederlande/

Campingplätze in den Niederlanden
http://www.weltweit-urlaub.de/campingplaetze/holland/

Busreisen in die Niederlande
http://www.weltweit-urlaub.de/reise/busreisen/holland/


Auswandern nach Tschechien

4. Januar 2010

1993 entstand bei der Trennung der Tschechoslowakei die Republik Tschechien. Sie ist ein Binnenstaat mitten in Europa und gehört seit 1999 zur NATO. Am 1. Mai 2004 trat sie der EU bei.

Ansicht auf PragIn den letzten Jahren hat das Leben in der Tschechei sich der westlichen Lebensqualität stark angepasst, trotzdem liegen die Lebenshaltungskosten noch niedriger als in anderen westlichen Ländern. In der Rangliste der Auswanderstaaten liegt Tschechien auf Platz 17.

Hauptstadt und gleichzeitig bevölkerungsreichste Stadt ist Prag oder auch Praha. Sie gilt als Wirtschaftszentrum des Staates und durch sie fließt, auf 30 km Länge, die schöne Moldau. Ein weiterer bekannter Fluss der durch Tschechien fließt, ist die Elbe.

Die Landeswährung sind immer noch Kronen (26 Kr = 1 Euro). Man kann allerdings einige Sachen schon in Euro bezahlen.

Die Einreise als EU-Bürger ist einfach, es genügt ein gültiger Personalausweis. Bei einem Aufenthalt über 3 Monaten ist eine Registrierung nötig. Dabei besteht dann eine Meldepflicht innerhalb von 30 Tagen. Wenn ein längerer Aufenthalt (über 90 Tage) geplant ist, sollte man bei der zuständigen Fremdenpolizei eine EG-Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Noch ist eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erst nach 10 Jahren möglich, das soll aber auf 5 Jahre gekürzt werden.
Das Schloss KarlsteinAb 185 Tagen Aufenthalt muss zum deutschen Führerschein ein Tschechischer Führerschein zur Ergänzung gemacht werden.

Tschechien besteht zu 2/3 aus der Region Böhmen. Typisch für die Landschaft sind weite Laubwälder, herrliche Seen und natürlich das Riesengebirge mit seinem Riesen Krkonos oder besser bekannt als Rübezahl, der dem Gebirge seinen Namen gegeben hat.

Die beliebtesten Sportarten sind Eishockey und Fußball.
Rund 56 % der Arbeitgeber finden sich im Dienstleistungssektor danach kommt die Industrie und der Handel. Die Landwirtschaft spielt eher eine untergeordnete Rolle.
Das Durchschnittseinkommen liegt bei 743 Euro, wobei starke Unterschiede zu finden sind, je nach Region, Branche, Position und leider auch Geschlecht. Es kann durchaus sein das eine Frau bis zu 50% weniger verdient, besonders in höheren Positionen.

Winter in TschechienMan kann schon von Deutschland aus auf Job-Suche gehen. Wer die Landessprache Tschechisch beherrscht ist klar im Vorteil, aber auch englisch ist stark verbreitet.

In Tschechien wird Wert auf Zusammenhalt gelegt. Die Menschen sind noch nicht so übersättigt und schon mit kleineren Sachen zufrieden. Geht man aus, ist es nicht ungewöhnlich, Leute unterschiedlicher Lebensstandards zusammen zu sehen. Man nimmt sich selbst nicht so wichtig und ist neuem gegenüber aufgeschlossen.

Reisen und Unterkünfte für Tschechien:
Ferienhäuser in Tschechien
Hotels in Tschechien
Pauschalreisen nach Tschechien


Bulgarien – das Auswanderland

25. Dezember 2009

Bulgarien, das Land mit den traumhaften Stränden am Schwarzen Meer, den tollen Wintersportmöglichkeiten im Balkangebirge, den unzähligen Kurmöglichkeiten z.B. in Duni, Goldstrand oder Nessebar liegt in Südeuropa und hat rund 7,6 Millionen Einwohner.

Bolata Strand

Viele haben dieses Land schon als Traumurlaubsland entdeckt. Aber auch für Menschen mit dem Wunsch ihre Zelte hier abzubrechen und in einem anderen Land neu anzufangen wird Bulgarien immer mehr zu einer Möglichkeit.

Bulgarien ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union. Gehört also zu den Ländern, in denen die Einwanderung für alle EU-Bürger recht problemlos von statten geht.

Gründe für die Auswanderung nach Bulgarien ist unter anderem das milde und gesunde Klima, gilt doch das Land als das Land der Hundertjährigen. Sie können sich aussuchen, ob Sie an einem der tollen Schwarzmeerstrände, in dörflichen Gebieten auf weiten Ebenen oder in Berglandschaften oder aber in einer der Städte wie Burgas oder Sofia leben wollen. Ein weiterer Grund sich für Bulgarien zu entscheiden ist die überaus freundliche Art der Bulgaren. Bulgarien gilt als sehr deutschfreundlich. Vielerorts kann man sich auch mit der deutschen Sprache gut unterhalten. Deutsch ist eine sehr beliebte Fremdsprache auch in den Schulen.

Bolata Strand

Durch die Mitgliedschaft Bulgariens in der EU ist die Einreise völlig problemlos. So kann jeder EU-Bürger mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis schon mal grundsätzlich für maximal 6 Monate pro Jahr im Land bleiben, ohne sich großartig anzumelden. Erst wenn Sie länger bleiben wollen und sich entschließen hier auch zu arbeiten oder vielleicht zu studieren oder einfach nur zu leben, müssen Sie sich bei der zuständigen Polizeidienststelle anmelden und bekommen dort Ihre Aufenthaltsgenehmigung und mit ihr eine Identifikationskarte. Damit ist Ihr Aufenthalt für die nächsten 5 Jahre gesichert, Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Ausweis eine so lange Gültigkeit hat. Nach Ablauf dieser Zeit kann die Genehmigung wiederum für 5 Jahre erteilt werden, und das ist beliebig oft wiederholbar. Eine gesonderte Arbeitsgenehmigung benötigen Sie nicht. Selbst wenn Sie noch keine Arbeitsstelle haben, lassen Sie sich bei der Arbeitsverwaltung des geplanten Wohnortes registrieren. Dort bekommen Sie dann auch aktive Hilfe bei der Jobsuche.

Sie können auch schon von hier aus nach einer Arbeitsstelle suchen.
Die Bundesagentur für Arbeit bietet Arbeitsstellen in vielen Ländern, unter anderem eben auch in Bulgarien, an. Diese und weitere Adressen zur Arbeitssuche finden Sie am Ende unter wichtige Adressen.

Bolata Strand

Wenn Sie die Höhe der in Bulgarien üblichen Löhne und Gehälter hören, dann bekommen Sie sicher erst einmal einen Schreck. So beträgt Z.B. der durchschnittliche Lohn eines IT-Spezialisten 600,00 €, einer Führungskraft oder eines Arztes rund 250,00 €, einer Krankenschwester oder einer Bürokraft ungefähr 150,00 €. Lassen Sie sich von diesen Summen nicht abschrecken. Die Lebenshaltungskosten sind dementsprechend niedrig.

Die Amtssprache in Bulgarien ist Bulgarisch. Es ist also für jeden, der in dieses Land auswandern will, eigentlich eine Grundvoraussetzung wenigstens die Grundausbildung in der bulgarischen Sprache zu absolvieren. Wie schon erwähnt kann man sich zwar auch in Deutsch verständigen. Aber es ist immer sinnvoll die Landessprache zu beherrschen.
Für Bewerbungen vor allem in großen Betrieben kommt man auch mit Englisch ein bisschen weiter.

Achten Sie beim Abschluss eines Arbeitsvertrages darauf, dass er zum einen natürlich schriftlich ist und zum anderen nachfolgend aufgeführte Punkte enthält. Selbstverständlich Name und Anschrift aller Beteiligten, die Art der Tätigkeit, den Verdienst mit allen Zulagen, die genaue Stellenbeschreibung, Arbeitszeit und Laufzeit des Vertrages, Kündigungsfristen und andere Termine. Jede Sondervereinbarung sollte schriftlich verfasst werden. Bei Arbeitsverträgen die eine Probezeit enthalten, beträgt die Kündigungsfrist nach der Probezeit 3 Monate. Alle anderen unbefristeten Arbeitsverträge haben lediglich eine Kündigungsfrist von 30 Tagen.
Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt 40Stunden/Woche.

Erkundigen Sie sich im Vorfeld über die Sozial- und Krankenversicherungsmöglichkeiten. Grundsätzlich gilt in EU-Staaten, dass diese Versicherungen ohne Nachteil für den Beschäftigten angemessen weiterlaufen sollen. Trotzdem gibt es natürlich Besonderheiten in den einzelnen Ländern. In den am Ende aufgeführten wichtigen Adressen finden Sie auch eine, die sich mit diesem Thema beschäftigt.

Bolata Strand

Wenn Sie mit Ihren Kindern nach Bulgarien auswandern wollen, dann ist es sicher wichtig zu wissen – in Bulgarien gibt es ein sehr gutes Angebot an Kindergartenplätzen für Kinder ab 3 Jahren. Ein Ganztagskindergarten mit Frühstück und Mittagessen kostet rund 13,00 € im Monat. Eine sehr übliche Alternative in den Städten sind Tagesmütter. Ältere Kinder sind bis zum 16. Jahr schulpflichtig. Es gibt in ganz Bulgarien eine Reihe von Schulen, die auch deutschsprachige Klassen anbieten. Die Bulgarisch-Kurse sind für alle Einwandererkinder von EU-Bürgern kostenlos.

Die medizinische Versorgung in Bulgarien ist ausgesprochen befriedigend. Es gibt auch sehr viele deutschsprachige Allgemeinmediziner. Trotzdem muss man wissen – die besonderen Fachärzte befinden sich vor allem in den Städten wie Sofia oder Varna.

Ein Wort für alle auswanderungswilligen Rentner.
Mit einer Rente von rund 1.000,00 €, die in Deutschland als niedrig gilt, kann man in Bulgarien richtig gut leben und sich vieles gönnen.
Warum dann also nicht auswandern? In Bulgarien erwartet Sie ein Klima, dass für ältere Menschen mehr als gesund ist. Gestalten Sie sich Ihren Lebensabend so luxuriös wie möglich. Die Rente wird Ihnen problemlos auf ein bulgarisches Konto überwiesen und der Nachweis der Deutschen Rentenversicherung über die monatlichen Bezüge reicht aus für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung.

Wichtige Adressen:

Botschaft der Republik Bulgarien
Mauerstr. 11
10117 Berlin
Tel.: 030-201092226
Fax: 030-2086838

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Sofia
Ulica Frederic-Joliot-Curie 25
1113 Sofia
Tel.: 003592-918380
Fax: 003582-9631658
Postanschrift:
Postfach 869, 1113 Sofia, Bulgarien
eMail: reg1@sofi.diplo.de
http://www.sofia.diplo.de

Bulgarisches Fremdenverkehrsamt
Stephanstr. 1-3
60313 Frankfurt am Main
Tel.: 069-295284
Fax: 069-295286

Arbeitssuche
http://eures.europa.eu
http://ec.europa.eu/euraxess
www.az.government.bg
www.jobtiger.bg
www.jobs-in.europe.net
www.borsa.bol.bg

Bewerbungshilfen

www.ba-auslandsvermittlung.de/bewerbung

Anerkennung von akademischen Berufen
http://ec.europa.eu/youreurope
www.kmk.org
www.enic-naric.net

Rund um die Sozialversicherung
www.deutsche-rentenversicherung.de

Schulangebote und Kinderbetreuung
www.sofia.diplo.de
http://eures.europa.eu

Weiter- und Fortbildung
www.znanie-bg.org
www.ibs.inwent.org

Ferienhäuser in Bulgarien

Hotels in Bulgarien

Pauschalreisen nach Bulgarien

Skiurlaub in Bulgarien


Auswandern nach Polen

15. Dezember 2009

Polnische FlaggePolen, ein Land in Mitteleuropa mit Grenzen z.B. nach Weißrussland, Litauen, Slowakei, Tschechien und Deutschland.

Polen ist landschaftlich sehr unterschiedlich.
So gibt es zum einen die Ostseeküste mit Pommerscher und Danziger Bucht und Stettiner Haff, die Masurische, Kaschubische, Pommersche und Großpolnische Seenplatte, die Flusslandschaften an Weichsel und Oder und die Tatra mit über 21 Bergen, die die 2.000 m Grenze überschreiten.
Polen ist gleich nach Finnland das seenreichste Land der Welt.

Auch die Tierwelt Polens ist sehr bemerkenswert.
Hier leben noch Tiere, die sonst in Europa ausgestorben sind.
Dazu gehören unter anderem das Wisent, der Braunbär, der Wolf und der Luchs.
Weiter gibt es hier Elche, Biber und natürlich das auch bei uns bekannte Rot- und Schwarzwild.

Für gut ein Viertel aller Zugvögel gibt es in Polen Brutgebiete.
Damit das auch so bleibt, werden diese Gebiete durch einen Nationalpark geschützt.
Kurios – in Masuren gibt es Dörfer, in denen mehr Störche als Menschen leben.

Riesengroße und noch nie gerodete Wälder – Urwälder – gibt es hier.
Die schönsten Wälder findet man in Masuren, Pommern und Niederschlesien.

Das Klima in Polen ist ähnlich dem uns bekannten gemäßigt. Wettermäßig gibt es also keine großen Unterschiede.

See in PolenEs gibt ein sehr starkes Gefälle zwischen Land und Stadt.
Die richtig großen Ballungszentren sind die Gebiete rund um Warschau, Lodz, Danzig, Sopot und Gdynia.
In diesen Gebieten ist die Arbeitslosigkeit auch nicht ganz so groß. Hingegen auf dem Land haben sehr viele Menschen keine Arbeit und leben an der Armutsgrenze.

Die Lebenshaltungskosten sind dementsprechend auch sehr unterschiedlich.
In den Städten ist sie für polnische Verhältnisse sehr hoch, etwa gleichzusetzen mit unseren. Auf dem Land sind sie sehr viel niedriger.

Polen ist ein sehr beliebtes Land wenn es um Surfen, Tauchen, Kajaksport, Schwimmen, Angeln aber auch Alpin Ski, Snowboardfahren, Langlauf, Hundeschlittenfahren und Eissegeln geht.
Auch Rafting auf den Gebirgsflüssen, Segeln und Ballonfliegen erfreuen sich immer mehr Beliebtheit.
Eine ganz besonders lange Tradition hat das Schachspiel in Polen.

2012 wird Polen die Fußball-Europameisterschaft ausrichten, ein besonderes Highlight auf das die Menschen sich freuen.

Polen wird immer beliebter für Touristen.
Schloss TyniecAber wie ist es nun als neue Heimat, als Land zum Auswandern?

Lange Zeit konnte man sich wohl nicht vorstellen, nach Polen auszuwandern.
Im Gegenteil kamen immer viele Polen in die westlichen Länder um zu arbeiten.
Das ist auch immer noch ein bisschen so.

Die Arbeitslosigkeit in Polen ist zwar nicht mehr zweistellig, doch die Wirtschaftskrise ist immer noch allgegenwärtig. Nicht nur in Polen, wie wir ja wissen.
Wie schon erwähnt ist die Arbeitslosigkeit vor allem auf dem Land sehr hoch und immer mehr Menschen wandern in die Städte.

Das führt natürlich zu einem hohen Wettbewerb am Arbeitsmarkt. Aber die polnische Wirtschaft wächst.
Das Durchschnittseinkommen liegt mittlerweile bei rund 650,00 €. Wobei man als deutscher Arbeiter hier ohne weiteres auf 1.100,00 € kommt.
Das liegt einfach daran – viele Facharbeiter und Spezialisten sind abgewandert und werden jetzt gesucht.
Das ist dann auch die Chance für jeden Ausländer, damit auch Deutschen, der hier arbeiten und leben möchte.

Im Jahr 2004 ist Polen der Europäischen Union beigetreten. Damit wurde einiges einfacher, eben auch das Einwandern nach Polen.
Zur Einreise genügt der gültige Personalausweis oder Reisepass.
Ein bisschen ist die Freizügigkeit der EU jedoch eingeschränkt – zum Arbeiten benötigt man eine Arbeitserlaubnis, die beim polnischen Arbeitsamt beantragt werden muss. Sie gilt in der Regel erst einmal für 6 bis 12 Monate.

Der Aufenthalt ohne Visa ist für 90 Tage in 6 Monaten möglich. Danach muss man eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
Wenn Sie schon vorher wissen, dass Sie länger in Polen bleiben wollen, beantragen Sie gleich alles in der Polnischen Botschaft in Berlin. Das erspart Ihnen die Verwaltung und Bürokratie in Polen.

Strassenmusiker in PolenMittlerweile wandern immer mehr Menschen auch aus Deutschland nach Polen aus.
Im Jahr 2006 waren es schon rund 9.200 Menschen.
Damit kam Polen auf den 5. Platz der Auswanderer-Ziele und überholte so klassische Auswandererländer wie Spanien und Kanada.

Wie schon gesagt, Polen fehlt es vor allem an Fachkräften.
Besonders gefragte Berufe sind Volkswirt, Informatiker, Deutschlehrer und PC-Experten.

Im Beruf selber ist oftmals das Beherrschen der polnischen Sprache nicht notwendig, jedenfalls für Deutsche. Das liegt an den guten wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland.
Und trotzdem – wenn man in ein Land auswandern will um dort zu leben und zu arbeiten, dann ist es unumgänglich auch die Landessprache zu beherrschen und die ist eben Polnisch.

Nachfolgend haben wir Ihnen einige wichtige Adressen aufgelistet, die Ihnen hilfreich sein könnten.

Botschaft der Republik Polen
in Berlin

Lassenstr. 19-21
14193 Berlin
Tel.: 030 – 223 130

Fax: 030 – 223 131 55
eMail: berlin.amb.sekretariat@msz.gov.pl
www.berlin.polemb.net

Generalkonsulat der Republik Polen
in Hamburg

Gründgensstr. 20
22309 Hamburg
Tel.: 040 – 611 870
Fax: 040 – 632 503 0
eMail: konsulat.hamburg@botschaft-polen.de

in Köln
Lindenallee 7
50968 Köln
Tel.: 0221 – 937 300
Fax: 0221 – 343 089
eMail: konsulat.koeln@botschaft-polen.de

in München
Röntgenstr. 5
81679 München
Tel.: 089 – 418 60 80
Fax: 089 – 471 31 8
eMail: konsulat.muenchen@botschaft-polen.de

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
in Warschau (Warszawa)

ul. Jazdów 12
00-467 Warszawa
Tel.: 0048 (0) 22 584 17 00
Fax: 0048 (0) 22 584 17 39
eMail: info@warschau.diplo.de
www.warschau.diplo.de

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
in Breslau (Wroclaw)

ul Podwale 76
50-449 Wroclaw
Tel.: 0048 (0) 71 377 27 00
Fax: 0048 (0) 71 342 41 14
eMail: info@breslau.diplo.de
www.breslau.diplo.de

in Danzig (Gdańsk)
al. Zwycięstwa 23
80-219 Gdańsk
Tel.: 0048 (0) 58 340 65 40
Fax: 0048 (0) 58 340 65 60
eMail: info@danzig.diplo.de
www.danzig.diplo.de

in Krakow (Kraków)
ul. Stolarska 7
31-043 Kraków
Tel.: 0048 (0) 12 424 30 00
Fax: 0048 (0) 12 424 30 10
eMail: info@krakau.diplo.de
www.krakau.diplo.de

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Polen.html

Agentur für Arbeit
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)

Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: 0228 – 713-0
Fax: 0228 – 713 270 11
eMail: zav@arbeitsagentur.de
www.ba-auslandsvermittlung.de

Bundesagentur für Arbeit
Tel.: 0180 – 5222023 (12 Cent in der Minute)
www.arbeitsagentur.de

EURES-Portal
Stellenbörse
http://ec.europa.eu/eures

Polnische Arbeitsverwaltung
www.praca.gov.pol

Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer
www.ihk.pl

Polnische Arbeitsämter
www.psz.praca.gov.pl

Unterkünfte in Polen
- Hotels in Polen
- Ferienhäuser in Polen


Auswandern nach Guadeloupe

5. Dezember 2009

Guadeloupe – Auswandern in ein Leben im ewigen Sommer

Guadeloupe – von den Einheimischen Gwada genannt – das sind insgesamt 9 Inseln in der Karibik.
Diese Inselgruppe ist ein sog. Überseedepartement und eine Region Frankreichs, d.h. Guadeloupe gehört auch zur Europäischen Union.

Guadeloupe bildet zusammen mit Martinique die Französischen Antillen.

Die beiden größten und damit auch gleichzeitig die Hauptinseln sind Basse-Terre und Grande-Terre. Sie sind lediglich durch einen nur 50m breiten Meeresarm getrennt.
Insgesamt leben in Guadeloupe rund 500.000 Menschen.

Das Klima ist für jeden, der keinen Winter mag, paradiesisch.
Die Temperaturen sinken im ganzen Jahr eigentlich nie unter 19°, Höchstwerte sind um die 30°. Das Wasser hat immer Badetemperatur.
In den niederschlagreichsten Monaten Juli bis November kommt es allerdings auch oftmals zu Hurrikans.

Strand in GuadeloupeEine wirklich besondere Gefahr bildet ein Vulkan auf der nur rund 50 km entfernten Insel Dominica. Ein Teil dieses Vulkans droht einzustürzen und hätte dann als Folge eine gut 3 m hohe Flutwelle, ein Tsunami.
Keiner kann sagen, wann es passieren wird – in 100 Jahren oder in den nächsten Tagen. So erklärte es zumindest der Geologe Richard Teeuw der britischen Universität Portsmouth im Jahr 2009.

Die Landschaft ist traumhaft.
Auf Basse-Terre beherrscht vor allem der immer noch aktive Vulkan La Soufrière mit über 1.400 m das Bild.
Grande-Terre dagegen ist weitgehend flach.
Bananen- und Zuckerrohrplantagen, Palmen, weite wunderschöne Strände, eine bezaubernde Tierwelt mit Leguanen, farbenprächtigen Schmetterlingen und ähnlichem verzaubern jeden.

Aber Urlaub machen und hier leben ist eben doch zweierlei.
Die wirtschaftlichen Hauptzweige sind Landwirtschaft, Tourismus und Dienstleistung. Die Arbeitslosigkeit ist recht hoch.
Zwar hat hier augenscheinlich jeder irgendeine Arbeit, aber oftmals handelt es sich dabei um Schwarzarbeit.

Die Lebenshaltungskosten liegen im Durchschnitt rund 30% höher als bei uns.
Das liegt vor allem daran, dass viele Dinge importiert werden müssen, natürlich vor allem aus Frankreich.
Vor Ort gibt es lediglich eine kleine Industrie zur Herstellung von Zucker und Rum.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen hier Ihr neues Leben einzurichten, dann sollten Sie – wenn irgendwie möglich – zuerst einmal eine längere Zeit hier verbringen.
Die Menschen sind im großen und ganzen sehr gastfreundlich und entgegenkommend, aber auch sehr stolz und empfindlich. Also achten Sie vor allem immer auf Höflichkeit.
Das Klima ist, wie schon erwähnt, das ganze Jahr über sehr angenehm mit Temperaturen zwischen 23°C im Winter und 32°C im Sommer und das Meer hat immer eine Temperatur zwischen 25° und 28°C.
Blumen in GuadeloupeDennoch gibt es zwei Jahreszeiten – von Februar bis Juni die Trocken- oder Fastenzeit mit nur vereinzelten Schauern und von Juli bis Januar die feuchte Jahreszeit mit viel Regen und in den Monaten September/Oktober erhöhte Hurrikangefahr.

Die Amtssprache hier ist – wie kann es anders sein – Französisch.
Zwar wird auch Kreolisch und Englisch gesprochen, aber um hier zu leben sollte man unbedingt Französisch sprechen.

Die Einreisebestimmungen sind, dank der EU-Zugehörigkeit, genauso einfach wie in jedes andere europäische Land.
Für den Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt lediglich der gültige Reisepass.
Auch eine weitere Aufenthaltsgenehmigung ist völlig unproblematisch.

Nachfolgend noch ein paar kleine Hinweise.
Wenn Sie Menschen fotografieren wollen, dann empfiehlt es sich sie vorher um Erlaubnis zu bitten. Sie könnten sonst sehr eigen reagieren.

Die medizinische Versorgung ist ausgezeichnet, kein Unterschied zum französischen Mutterland.
Es gibt auch kaum ansteckende oder parasitäre Erkrankungen, wie wir sie beispielsweise von anderen tropischen Ländern kennen.

Allerdings sollte man doch einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.
So ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor für uns Europäer sicher nötig.

Halten Sie sich nicht unter einem Manchionilbaum auf. Er ähnelt einem Apfelbaum. Das Berühren der Blätter und das Essen der Früchte ist gefährlich, der Saft verursacht Verätzungen.
Es wurden zwar schon sehr viele dieser Bäume gerodet, aber in einigen Gebieten gibt es immer noch viele davon. Sie sind durch Warntafeln gekennzeichnet.

Wenn Sie angeln, zeigen Sie die gefangenen Fische auf jeden Fall einem Einheimischen oder einer Katze. Gibt der Einheimische das OK oder frisst die Katze den Fisch – dann können auch Sie ihn genießen.
Die schwarzen Seeigel mit den langen und gefährlichen Stacheln sind giftig – die weißen kann man essen. Sind übrigens sehr lecker.

Einen sehr traurigen Rekord hält Guadeloupe, nämlich eine sehr hohe AIDS-Quote. Also lassen Sie Vorsicht walten und schützen Sie sich.

Besondere Impfungen sind für Europäer nicht nötig.

Nachfolgend haben wir für Sie ein paar wichtige Adressen aufgelistet, die Ihnen bei der Vorbereitung helfen können.

Deutsche Botschaft
auch zuständig für Guadeloupe
13/15 Avenue Franklin D. Roosevelt
75008 Paris
Postanschrift:
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08
Frankreich
Tel.: 0033 1 – 53 83 45 00
Fax: 0033 1 – 43 59 74 18
eMail: info@paris.diplo.de
http://www.paris.diplo.de/Vertretung/paris/fr/Startseite.html

Deutsche Vertretungen in Guadeloupe
Consul Honoraire de la République fédérale d’Allemagne

c/o ETS Claude Blandin
Immeuble entre Deux Mers,
Zac Moudong Sud,
97122 Baie-Mahault
Tel.: 00590- (0)590- 389 393
Fax: 00590- (0)590- 268 316
eMail: consul.allemagne@ecb.gp

Französische Botschaft in Deutschland
Pariser Platz 5
10117 Berlin
Tel.: 030 – 590 03 90 00
Fax: 030 – 590 03 91 10
eMail: info@botschaft-frankreich.de
www.botschaft-frankreich.de

Generalkonsulate
in Düsseldorf

Cecilienstraße 10
40474 Düsseldorf
Tel: 0049- (0)211- 4977 30
Fax: 0049- (0)211- 4912 240

in Frankfurt/Main
Ludolfstraße 13
60487 Frankfurt/ M.
Tel: 0049- (0)69- 7950 960
Fax: 0049- (0)69- 7950 9646

in Hamburg
Pöseldorfer Weg 32
20148 Hamburg
Tel: 0049- (0)40-4141 060
eMail: hambourg@botschaft-frankreich.de

in München
Möhlstraße 5
81675 München
Tel: 0049- (0)89- 4194 110

in Saarbrücken
Johannisstraße 2
66126 Saarbrücken
Tel: 0049 (0)681 – 93 67 50
Fax: 0049 (0)681 – 3 10 28

in Stuttgart
Richard Wagner-Straße 53
70184 Stuttgart
Tel: 0049 (0)711 – 23 74 70
Fax: 0049 (0)711 – 2 36 05 37

Konsulat in Aachen
Borchertstraße 20
52072 Aachen
Tel: 0049 (0)241 – 8 88 07 80
Fax: 0049 (0)241 – 8 88 07 85

in Bremen
Im Bürgerpark (c/o Park Hotel)
28209 Bremen
Tel: 0049 (0)421 – 3 40 85 00
Fax: +49 (0)421 – 3 47 80 57

in Freiburg
Münsterplatz 11
79098 Freiburg i. Br.
Tel: 0049 (0)761 – 2 07 39 14
Fax: +49 (0)761 – 2 07 39 22

in Leipzig
Lumumbastraße 11 – 13
04105 Leipzig
Tel: 0049 (0)341 – 5 61 48 34
Fax: +49 (0)341 – 5 61 48 35

in Münster
Glasuritstraße 1
48165 Münster
Tel: 0049 (0)251 – 14 37 61
Fax: 0049 (0)251 – 14 34 43

in Nürnberg
Prinzregentenufer 5
90489 Nürnberg
Tel: 0049 (0)911 – 9 88 31 58
Fax: +49 (0)911 – 9 88 31 58

Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Postfach 140212
70072 Stuttgart
Tel.: 0711 – 505 3511
Fax: 0711 – 505 3512
eMail: fva.guadeloupe@t-online.de

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin
Tel.: 03018 – 17 0
Fax: 03018 – 17 3402
eMail Kontaktformular
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Startseite.html

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